Javalin, Quarkus, Spring Fu, Micronaut und Co. – Orientierung im Infrastrukturdschungel

Java Magazin 6.20 erschienen: Per Microframeworks durch die Galaxis

Dominik Mohilo

Die Antwort auf die ultimative Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest ist bekannt: 42. Glücklicherweise, denn Ungewissheit ist dem Menschen nicht sonderlich genehm. Und da wir ohnehin schon aktuell in sehr stürmischen und unvorhersehbaren Zeiten leben, ist es doch beruhigend, dass wir wenigstens auf die großen Fragen bereits eine mehr oder weniger zufriedenstellende Antwort erhalten haben.

Ein wenig kleiner ist die ultimative Frage nach der Softwarearchitektur, den Microframeworks und dem ganzen Rest. Dennoch groß genug, dass wir uns hier auf Javathea in diesem Monat intensivst damit beschäftigen wollen. Um eine Antwort zu finden, haben wir unsere Agenten Arthur Schwörer und Ford Barragan „per Microframeworks durch die Galaxis“ geschickt und sie haben die neun großen Planeten des Java-Microservices-Sonnensystems besucht. Die spannenden Erkenntnisse, auch bezüglich der Unterschiede und Gemeinsamkeiten, haben wir für den vorliegenden Reiseführer übersichtlich aufbereitet.

Die Sterne der Microservices scheinen somit sehr nah, doch sind sie die beschwerliche Reise durch den Raum eigentlich wert? Mit dieser Frage setzt sich Zaphod Wolff kritisch auseinander. Manchmal ergibt es nämlich durchaus Sinn, sich nicht gleich auf den Weg zur Architektur am Rande des Universums aufzumachen, sondern lieber altbekannte Strukturen einzuhalten. Und falls man sich anfangs für die eher herkömmliche Methode entschieden hat, später aber doch noch den Monolithen verlassen will? Nun, dafür haben Marvin Iwaszkiewicz und Slava „Trillian“ Heinrich eine Gebrauchsanweisung verfasst.

Sie, liebe Leserinnen und Leser, werden sehen: Es ist ein Kinderspiel, die Galaxis mit den richtigen Tools zu erkunden – ein spannendes Pflaster, das eine Reise wert ist. Und ist eine Reise nicht genau das, was wir gerade alle irgendwie dringend gebrauchen könnten, in diesen Zeiten der Isolation, Quarantäne und sozialer Distanz?

Wer trotz obigem Rat dennoch ein wenig Panik hat, neue Wege einzuschlagen, halte sich am besten an Slartibartfast Höreth. Er hat sich für die aktuelle Ausgabe noch einmal eingehend mit Lambdas, Streams und Doppelpunktoperatoren befasst: Features, die bereits mit Java 8 veröffentlicht wurden und mittlerweile vielleicht in der Berichterstattung ein wenig an Präsenz verloren haben. Nichtsdestotrotz sind sie natürlich allgegenwärtig und gehören mittlerweile zum Standardrepertoire für Java-Entwickler.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine gute Reise, beste Gesundheit und möglichst wenig Begegnungen mit vogonischen Tunichtguten – egal, ob Sie sich für ein interstellares Unternehmen auf einer Hyperraumexpressroute oder eine gemütliche Tasse Tee etwa in Islington entscheiden.

Macht’s gut, und danke für den Fisch!

Geschrieben von
Dominik Mohilo
Dominik Mohilo
Dominik Mohilo studierte Germanistik und Soziologie an der Goethe-Universität in Frankfurt. Seit 2015 ist er Redakteur bei S&S-Media.
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