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Java-Webframework Apache Wicket erreicht 7. Hauptversion

Michael Thomas

© Shutterstock.com/ChrisVanLennepPhoto

Nach sechs Meilensteinen ist mit Wicket 7.0 eine neue, stabile und für den Produktiveinsatz freigegebene Hauptversion des leichtgewichtigen, komponentenbasierten Java-Webframeworks erschienen.

Die über zwei Jahre andauernde Entwicklung brachte insgesamt über 300 Fixes, Verbesserungen und neue Features mit sich, die dem Changelog des 7.x-Strangs entnommen werden können. Wicket 7.0 benötigt mindestens Java 7 und Servlet 3.0. Um den Usern bei der Wahl der Implementierung eines Logging-Framework alle Optionen offen zu lassen, setzt die neue Hauptversion zudem auf SLF4J.

Da für Wicket 7.0 das API erneut (mit Version 6 erfolgte ein Umstieg auf Semantic Versioning) refaktorisiert wurde, ist das Framework mit den Vorgängerversionen nicht kompatibel. Aus diesem Grund hat das Entwicklerteam eine Reihe von Migrationsleitfäden zusammengestellt.

Über Wicket

Das Webframework Wicket wird bereits seit 2004 entwickelt und ist seit 2007 als quelloffenes Apache-Top-Level-Projekt verfügbar. Hauptgedanke des Frameworks ist die Trennung von in Java geschriebener Logik und der Darstellung in HTML bzw. CSS. Wicket ist strikt Komponenten-basiert, wobei eines der wichtigsten Design-Ziele eine Wiederverwendbarkeit derselben ist.

Wicket-Anwendungen bestehen aus Bäumen von Komponenten, in denen Event Handler über Listener auf Http-Ereignisse reagieren. Der Server-seitige Zustand wird automatisch verwaltet. Jede Server-Page enthält hierfür eine Hierarchie von Stateful-Komponenten, wobei die Komponentenmodelle letztlich einfache POJOs (Plain Old Java Objects) sind. Wicket unterhält eine Map dieser Server-seitigen Pages in jeder Anwender-Session. Entwickler müssen zum Speichern des Zustandes somit niemals direkt ein HttpSession Objekt oder ähnliche Wrapper verwenden.

Aufmacherbild: Cricket Wickets Field Cricket pitch von Shutterstock.com / Urheberrecht: ChrisVanLennepPhoto

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Michael Thomas
Michael Thomas studierte Erziehungswissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und arbeitet seit 2013 als Freelance-Autor bei JAXenter.de. Kontakt: mthomas[at]sandsmedia.com
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