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Einmal Luftholen

Java Magazin 7.2017 erschienen: Titelthema Eclipse Oxygen

Dominik Mohilo

Zum Release von Eclipse Oxygen am 28. Juni 2017 wirft das Java Magazin einen Blick auf die Highlights und Neuerungen der Entwicklungsumgebung und ihrem Ökosystem. Besonders interessant: die Änderungen für Java und Docker.

Wären Entwickler nicht so schlau, wie sie es nun einmal sind, könnte man in den Büros der Softwareschmieden vermutlich nur noch selten ruhig arbeiten. Die Nutzung einfacher Texteditoren ohne Helferlein wie Syntax-Highlighting und Codevervollständigung würde eine ohrenbetäubende Kulisse aus wütendem Schnauben, hoffnungslosem Seufzen und genervtem Stöhnen evozieren. Da Entwickler aber eben clever sind, haben sie Entwicklungsumgebungen erfunden. So ist es über vierzig Jahre her, seit Maestro I, die erste integrierte Entwicklungsumgebung, für allgemeines Aufatmen in der Welt der Softwareentwicklung sorgte. Als dann schließlich Java zu Beginn der 90er das Licht der Welt erblickte und der Duke seinen ersten Atemzug tat, stand mit Xelfi die erste IDE praktisch schon in den Startlöchern.

Es dauerte allerdings nicht lange, bis weitere Entwicklungsumgebungen verfügbar waren, die mit dem Ziel entworfen wurden, nicht nur das Leben der Nutzer stressfreier zu gestalten, sondern groß angelegte IT-Projekte und deren Wartung erst zu ermöglichen. Ein Wettbewerb um die Gunst der Nutzer entbrannte, der nun seit Jahrzehnten ausgetragen wird. Gefochten wird im Wettstreit um die beste IDE, der kaum eine Verschnaufpause zulässt, glücklicherweise nicht mit Waffengewalt, sondern mit kontinuierlichen Updates. Man versucht sich also mit Performanz, Funktionalität und Nutzerfreundlichkeit, kurz: dem besseren Produkt, gegenseitig vom Siegespodest zu schubsen. Als Gewinner haben sich in der Java-Welt bis dato drei IDEs erwiesen: NetBeans (das ehemalige Xelfi), IntelliJ IDEA und Eclipse, um dessen neueste Version sich der Schwerpunkt der Ausgabe dreht. Eclipse ist allerdings mehr als eine reine Entwicklungsumgebung. Längst haben sich zahlreiche Projekte, die nur wenig oder gar nichts mit der eigentlichen IDE zu tun haben, im Eclipse-Okösystem angesiedelt, und in den Eclipse Working Groups arbeiten einzelne Entwickler und Organisationen miteinander an innovativen Softwarelösungen.

Lesen Sie auch: Unsere Kolumne rund um Eclipse: Eclipse Weekly

Obwohl die Zugehörigkeit zum Eclipse-Ökosystem also logischerweise zur Teilnahme am jährlichen Update verpflichtet, nehmen am so genannten Simultaneous Release in diesem Jahr über achtzig Projekte teil, darunter das Docker Tooling für Eclipse, über dessen Neuerungen Roland Grunberg in seinem Artikel informiert. In diesem Jahr war übrigens der Sauerstoff Namenspate für das am 28. Juni erscheinende Eclipse Oxygen.

Nach der Veröffentlichung von Eclipse Oxygen heißt es dann noch einmal tief Luft holen und sich auf den Juli vorbereiten: Seitens der Eclipse Foundation wurde nämlich die vollständige Unterstützung von Java 9 zu dessen Veröffentlichung versprochen. Wie das Java Tooling aussehen wird, haben Lars Vogel und Florian Pfaff für uns zusammengefasst. [Anm. d. Red.: zum Druckschluss der Ausgabe war Java 9 noch nicht auf den September verschoben worden]

Natürlich können wir nicht für Sie entscheiden, welche Entwicklungsumgebung Ihre Bedürfnisse am besten befriedigt. Vielleicht finden Sie aber die Argumente der Autoren dieser Ausgabe für überzeugend genug, sich Eclipse Oxygen einmal anzusehen.

In diesem Sinne viel Spaß beim Lesen und Frischluft schnappen!

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Geschrieben von
Dominik Mohilo
Dominik Mohilo
Dominik Mohilo studierte Germanistik und Soziologie an der Goethe-Universität in Frankfurt. Seit 2015 ist er Redakteur bei S&S-Media.
Kommentare
  1. TestP2017-06-08 20:11:11

    Hi, und wo kann man das Heft jetzt bestellen? :D :D :D

    Grüße

  2. Dominik Mohilo2017-06-09 07:59:45

    Hallo TestP,

    hier sind alle Informationen für eine Onlinebestellung: https://jaxenter.de/ausgaben/java-magazin-7-17

    Liebe Grüße,
    Dominik

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