Java erobert den Desktop: JavaFX 2.1 ist da

Hartmut Schlosser

Die mit Spannung erwartete Version 2.1 von JavaFX ist da. JavaFX 2.1 enthält eine Reihe von Erweiterungen, von denen der Support für Mac OS X, LCD Text und die Integration von H.264 und AAC Medien herausstechen. Linux-User müssen sich derweil noch mit einer Developer Preview (JavaFX 2.1 Linux b21) begnügen.

Möglich ist mit JavaFX 2.1 nun also das Abspielen von digitalen Medien im MPEG-4 Multimedia-Container-Format (H.264/AVC Video und Advanced Audio Coding (AAC) Audio). Stetig verfeinert wurde über die letzten Builds hinweg auch die UI-Entwicklung, etwa sind nun Combo-Boxen, verschachtelte Charts und Applikations-weite Menüleisten mit an Bord. Via WebView lassen sich jetzt JavaScript-nach-Java-Methodenaufrufe tätigen.

Ebenfalls verfügbar ist eine Developer Preview für JavaFX 2.2 (Build b06), die die Systeme Windows 32-bit, Windows 64-bit, Mac OS X und Linux 32-bit bedient. Dem erklärten Ziel einer plattformübergreifenden UI-Entwicklung ist man damit schon recht nahe. Bedienbar wird JavaFX durch den JavaFX Scene Builder, ein Layout-Tool zur Entwicklung von JavaFX-Content, mit dem sich JavaFX-FXML-Dateien über Drag-and-Drop-Operationen erstellen lassen.

JavaFX 2.1 umfasst die JavaFX Runtime und das JavaFX SDK. Mit dem SDK kommt auch das Java SE 7 Update 4, auf dessen Basis JavaFX 2.1 läuft. Ausführliche Installationsanleitungen sowie die Release Notes und Sample-Anwendungen hält die Download-Seite bereit.

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Hartmut Schlosser
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