Java EE im Browser: JBoss Errai 3.0 erschienen

Claudia Fröhling

Das Web-Framework Errai aus dem Hause JBoss ist in Version 3.0 erschienen. Für das Release wurde vor allem am RPC-Mechanismus (Remote Procedure Call) von Errai gearbeitet. Das Framework verfügt jetzt über globale Exception Handlers, außerdem werden RPCs auf dem Server ab sofort asynchron behandelt.

Ein weiterer Fokus in Errai 3.0 liegt auf der Sicherheit. Dazu hat das Team rollen-basierte Zugangskontrolle implementiert und PicketLink integriert. Die Zugangskontrolle wird über die Annotation @RestrictedAccess geregelt. Errai Security kann sowohl Bus RPCs, JAX-RS Endpoints als auch Errai Messaging Services absichern.

Der Dev Mode des Frameworks ist ab sofort bereit für WildFly 8. Das Errai-Add-on für JBoss Forge 2 wurde erweitert, so dass jetzt über das Add-on auch Unit und Integration Tests generiert werden können. Mehr Informationen finden sich im Blogpost.

Java EE im Browser

JBoss Errai ist ein Open-Source-Web-Framework, das vom GWT Compiler Gebrauch macht. So ist es möglich, bereits existierenden Java-EE-Code im Client wiederzuverwenden. Zur Verfügung stehen Server-seitige Standard APIs wie CDI im Browser. Beispielsweise kann man sich mittels Errai CDI vom Client aus direkt in das Server-seitige Event-System einklinken. Für das UI Layout nutzt Errai wiederum HTML5 – HTML-Dateien fungieren als UI-Templates, während die Client-seitige Logik in Java-Klassen steckt.

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Claudia Fröhling
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling hat in verschiedenen Redaktionen als TV- und Onlineredakteurin gearbeitet, bevor sie 2008 zur Software & Support Media GmbH kam und sich bis 2014 um alle Projekte des Verlages im Ressort Java kümmerte. Claudia hat einen Abschluss in Politikwissenschaften und Multimedia Producing. Ihr Google+ Profil findest du hier.
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