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Java-Datenbank: OrientDB 2.0 ist da

Redaktion JAXenter
© OrienTechnologies

Die Frage, ob OrientDB 2.0 produktionsreif ist, wird auf der Webpräsenz der Java-Datenbank nun endlich mit einem „Ja“ beantwortet: OrientDB 2.0 ist final. Sechs Monate Entwicklungszeit, 400 Bugfixes, 55 Pull Request aus der Community, drei Meilenstein-Releases und zwei Releasekandidaten (der zweite davon erst letzte Woche) lautet die Bilanz.

In der neuen Version soll OrientDB um bis zu 40 Prozent performanter sein als die Vorgängerversion 1.7. Zu verdanken sei dieser Geschwindigkeitsschub dem neuen binären Protokoll, das die Datenbankgröße komprimiert, teilt der OrientDB-Schöpfer Luca Garulli mit. Dadurch werde einerseits weniger Speicherplatz im Dateisystem beansprucht, andererseits ein höherer Durchsatz erzielt.

Des Weiteren wurde dafür gesorgt, dass Verzeichnisse zwischen Neustarts nicht mehr beschädigt werden.

Alle Neuerungen können der Releasemitteilung entnommen werden. Die Community Edition kann weiterhin kostenlos heruntergeladen werden

OrientDB ist ein ein skalierbares Datenbank-Management-System (DBMS), das ursprünglich in C entwickelt wurde, jetzt in in Java. OrientDB ist ein Allrounder: Ein Markenzeichen des DBMS ist es, dass es in verschiedenen Modi betrieben werden kann: als Dokumentdatenbank, Object Relational Mapper (ORM), Graphdatenbank (ähnlich Neo4j) oder auch mit Schlüssel-Wert-Speicherung der Daten.

Über die Verwendung von OrientDB in Eclipse-RCP-Anwendungen informiert Philip Wenig im Eclipse Magazin 2.13.

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