Java-Datenbank für Agile: MapDB in Version 1.0.5 erschienen

Redaktion JAXenter
www.mapdb.org

Eine neue Version der freien Java-Datenbank MapDB wurde gestern veröffentlicht. Die Bugfixes in Version 1.0.5 betreffen u.a. den Transaction Log und asynchrone Schreibzugriffe – die Race Condition der Methode asyncWriteEnable() konnte zu einem Verlust von Daten führen. Zudem sind einige vormals geschützte Methoden nun öffentlich, um externe Zugriffe zu ermöglichen. Die Änderungen en detail lassen sich im Changelog nachvollziehen.

MapDB, früher: JDBM, ist eine vollständig in Java entwickelte eingebettete Datenbank, die vom US-amerikansichen Unternehmen CodeFutures gesponsert und von Jan Kotek entwickelt wird. Sie steht unter Apache-2.0-Lizenz und unterstützt u. a. Nebenläufigkeit und ACID-Transaktionen. Ursprünglich wurde sie als schnellere SQL-Alternative entwickelt, weswegen der Umstieg von relationalen Datenbanken laut Webpräsenz leicht fallen soll.

Datenbank für Agile

In einem Interview mit JAXenter.com beschreibt Cory Isaacson, CEO von CodeFutures, die Besonderheiten der Datenbank wie folgt:

The key to MapDB is that developers can create a database structure in a new agile paradigm, exactly matching application needs. It is somewhat like creating a schema in a typical database, but goes well beyond what you can do with a typical key-value store. For example, MapDB allows you to create related maps, supporting object semantics with built-in data relationships. This makes it very intuitive to create the ideal structure for the data needed by the application – without the burden of complex ORM (object-relational mapping) frameworks. Just create your maps, bind them together, and use the same semantics and syntax you use today.

Laut Isaacson steht die Performance von MapDB der von in C implementierten Datenbanken wie BerkeleyDB und LevelDB in nichts nach. Wie das Motto „java beyond heap“ vermuten lässt, soll MapDB Java-Entwicklern dabei helfen, das Problem eines vollen Heap-Speichers zu umgehen – und zwar dadurch, dass sich die Daten wahlweise in-memory oder dauerhaft speichern lassen. Beides unterstützt MapDB.

Das folgende Video vermittelt einen ersten Eindruck von MapDB.

 

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