Java-basierte Office Suite: Joeffice macht Google Docs Konkurrenz

Hartmut Schlosser

In 30 Tagen eine komplette Office Suite schreiben – dieses Kunststück will Entwickler Anthony Goubard vollbracht haben. Und zwar diente Goubard die NetBeans-Plattform als Basis für das Projekt Joeffice, das derzeit durch die Medien gereicht wird.

Joeffice bietet das komplette Paket aus Texteditor, Tabellenkalkulation, Präsentations-Anwendung, Datenbank und Bildverwaltung. Funktionieren soll das ganze auf Windows, Mac OS X, Linux und sogar in Browsern. In folgendem Video stellt Anthony Goubard die Hauptfunktionen kurz vor.

 

Joeffice steht unter der Apache-2.0-Open-Source-Lizenz und ist derzeit in einer Alpha-Version verfügbar – alles wird also noch nicht reibungslos funktionieren. Zum Einsatz kommt die NetBeans-Plattform und zahlreiche Java Libraries. Laut Goubard zielt die Suite allerdings nicht unbedingt auf Consumer ab, sondern soll den spezifischen Bedürfnissen von Unternehmen gerecht werden. Als Konkurrenz sieht Goubard deshalb eher Google Docs als beispielsweise Feature-reiche Suiten wie LibreOffice und OpenOffice.org.

Wie auch immer man Joeffice bewertet – zumindest ist es ein netter Proof of Concept für die NetBeans-Plattform. Am Donnerstag, 30. Mai 2013, wird es übrigens eine Launch Party für Joeffice geben. Wenn Sie also zufällig in Amsterdam sind…

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Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser ist Redakteur und Online-Koordinator bei Software & Support Media. Seine Spezialgebiete liegen bei Java-Enterprise-Technologien, JavaFX, Eclipse und DevOps. Vor seiner Tätigkeit bei S & S Media studierte er Musik, Informatik, französische Philologie und Ethnologie.
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