Look! Up in the sky! It's a bird! It's a plane! It's Jakarta EE!

Jakarta EE: Die Zukunft von Java EE findet in der Cloud statt

Dominik Mohilo

© Shutterstock.com / Andrey Bayda

Nur der Himmel ist die Grenze für die Java Enterprise Edition, die nun schon seit einiger Zeit unter dem Namen Jakarta EE bei der Eclipse Foundation angesiedelt ist. Auf der JAX 2018 treibt natürlich auch die Zukunft der Enterprise Edition von Java die Besucher um. Wir sprachen mit Mike Milinkovich über den neuen Community Process und den aktuellen Status Quo von Jakarta EE. Außerdem präsentierte die Eclipse Foundation das neue Logo.

Für Jakarta EE geht es in Zukunft hoch hinaus. Das heißt vorrangig, dass es für den Nachfolger von Java EE in die Cloud geht, wie heute offiziell von der Eclipse Foundation verkündet wurde. Aber so ganz überraschend ist diese Entwicklung nicht: Da gerade im Enterprise-Umfeld heute immer mehr auf die Cloud und Cloud-native Technologien gesetzt wird, wäre es grob fahrlässig, würde die Eclipse Foundation und die Community von Jakarta EE nicht genau diesen Weg für die Enterprise Edition von Java einschlagen wollen.

Jakarta EE represents the best way to drive cloud native, mission critical applications and build upon the decades of Java EE experience of real world deployments and developers. The pace of innovation necessary to modernize enterprise systems for cloud-centric use cases requires a new governance model — a focus on faster release cycles, and supporting an open source, community-driven evolution of the platform. To accelerate this innovation process, Java EE technologies are being moved to the Eclipse Foundation where they will evolve under the Jakarta EE brand.

Mike Milinkovich, Executive Director der Eclipse Foundation

Auf zu neuen Ufern: Neues Logo & neue Homepage für Jakarta EE

Besonders stolz sind wir hier bei JAXenter natürlich darauf, dass Mike Milinkovich und die Eclipse Foundation gerade auf unserer JAX 2018 das offizielle Logo von Jakarta EE publik gemacht haben.

In seiner Session wies der Executive Director der Foundation außerdem auf die neue Webpräsenz hin, die unter jakarta.ee erreichbar ist. Dort finden Interessierte zukünftig gebündelt sämtliche Informationen zu den aktuellen Geschehnissen rund um das Projekt.

Das neue Logo von Jakarta EE / © Eclipse Foundation

Die Community spricht sich aus

Ebenfalls interessant waren die Einblicke in die kürzlich in der Community von Jakarta EE und Java EE durchgeführte Umfrage, an der weltweit 1800 Java-Entwickler teilnahmen. Sie zeigte deutlich, dass die schnellere Entwicklung eines der Kernthemen ist, das die Mitglieder der Jakarta-EE-Gemeinde interessiert. Zwei weitere Punkte, die essentiell für die Community-Mitglieder sind, umfassen die bessere native Integration mit Kubernetes bzw. Docker und den Themenkomplex Microservices.

All diese Dinge bzw. deren Voranschreiten soll der neue Community Process besser bzw. einfacher machen. Vor allem die Barrieren für die Implementierung von Technologien aus anderen Open-Source-Projekten wie Eclipse MicroProfile in die Jakarta-EE-Plattform werden, so das Versprechen, verringert – immer mit dem Ziel es Entwicklern so leicht wie möglich zu machen, portierbare Cloud-native Anwendungen zu erschaffen.

Jakarta EE is about how to get the technology forward!

Mike Milinkovich, Executive Director der Eclipse Foundation

Dass die Eclipse Foundation die richtige Wahl war und ihr Ansatz willkommen geheißen wird, zeigt sich bereits jetzt: Wie man auf er Mailing-Liste von Jakarta EE lesen kann, will sogar Microsoft der Jakarta EE Working Group als Participant Member beitreten.

Weitere Informationen zu Jakarta EE gibt es natürlich auch weiterhin auf der Webseite der Eclipse Foundation und auf der neuen Homepage von Jakarta EE.

PS: Wir haben ein exklusives Video-Interview mit Mike Milinkovich zu Jakarta EE, Eclipse Photon und der Zukunft der Java-Technologie geführt – Stay tuned!

Geschrieben von
Dominik Mohilo
Dominik Mohilo
Dominik Mohilo studierte Germanistik und Soziologie an der Goethe-Universität in Frankfurt. Seit 2015 ist er Redakteur bei S&S-Media.
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