IT-Trends: Cloud, Mobile und Open Source fördern die Software-Entwicklung

Judith Lungstraß

Laut dem jüngsten Gartner-Report mit dem Titel „Market Trends: Application Development Software, Worldwide, 2012-2016“ wird der Software-Entwicklungsmarkt schon 2012 die Umsatzgrenze von 9 Milliarden Dollar überschreiten – das wäre ein 1,8-prozentiger Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Als Hauptgründe hierfür nennt das Analystenhaus die Cloud, die mobile Entwicklung sowie die Open-Source-Bewegung. Diese Faktoren führten zu neuen Architekturen, Programmiersprachen, Geschäftsmodellen und Nutzerfähigkeiten.

Cloud Computing verändert die Art, wie Anwendungen entworfen, getestet und deployt werden. All das bewirkt eine Prioritätenverschiebung im Business-Bereich: Bis 2015 werden laut Gartner schon 90 Prozent der großen Unternehmen und Regierungseinrichtungen die Cloud benutzen. Als Gründe gelten unter anderem Kosteneinsparungen sowie die Faktoren Agilität und Flexibilität.

Außerdem prophezeit Gartner, dass das Verhältnis von mobiler zu nativer PC Software in drei Jahren 4:1 betragen wird. Unternehmen erwarten sogar schon im kommenden Jahr einen 20-prozentigen Anstieg der Tablet-Nutzung anstelle von Laptops.

Die Präsenz von Open Source Software soll in den kommenden drei bis fünf Jahren weiter zunehmen und stärkeren Druck auf die Marktführer ausüben, so Gartner. Der Erfolg von Eclipse und NetBeans habe in der Vergangenheit zu dieser Entwicklung beigetragen und werde es auch weiterhin tun. So sollen Ende 2017 mindestens 70 Prozent der neuen Java Enterprise-Anwendungen unter einer freien Lizenz stehen.

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Judith Lungstraß
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