Verbesserungen in Hülle und Fülle

IntelliJ IDEA 2016.3: Finale Version verfügbar

Redaktion JAXenter

Mit IntelliJ IDEA 2016.1 erschien im März das erste für dieses Jahr geplante Update der JetBrains-Entwicklungsumgebung und brachte viele Detailverbesserungen. Im April folgte dann die Migration auf Java 8, inklusive einer Überarbeitung der Programmierassistenz; aktuell ist Version 2016.3 von IntelliJ IDEA verfügbar, mit der der 2016er Release-Zyklus das letzte große Update erhalten hat.

Update vom 23. November

IntelliJ IDEA 2016.3: General Availability

Alles frisch macht der Herbst oder, im Falle des aktuellen Updates der Entwicklungsumgebung von JetBrains, der Winter. Die dritte und für dieses Jahr letzte große Aktualisierung der IntelliJ IDEA wurde gestern veröffentlicht und wird dem zuvor erwähnten Sprichwort gerecht: die Entwickler haben an etlichen Schrauben gedreht und Verbesserungen für praktisch alle Bereiche der IDE implementiert.

IntelliJ IDEA 2016.3: Die Highlights

Über die neuen Features haben wir in diesem Thread bereits detailliert berichtet, wir fassen für Sie die Highlights des aktuellen Updates noch einmal zusammen:

Für Java-Entwickler dürfte das große Refactoring von IntelliJ zu Java 8 eines der wichtigsten Features der Version 2016.3 sein. Unterstützt wird Java 8 bereits seit dessen Erscheinen durch Inspections für das Schreiben eines korrekten und idiomatischen Java-8-Codes. Diese wurden nun um die Unterstützung nicht-trivialer Fälle (etwa for-Loops) erweitert.

Refactoring zu Java 8

Im Bereich Scala können sich Nutzer des Scala.js Plug-ins über Code-Vervollständigung freuen. Außerdem kommt IntelliJ IDEA 2016.3 mit dem Support für scala.meta, für das auch Coding-Assistenz an Bord ist. TypeScript hat mit dem Update ein genaueres rename refactoring für überschriebene Methoden und ein Quick-Fix für die Verkürzung von Import Statements erhalten.

Wer mit ECMAScript 6 arbeitet wird feststellen, dass die Entwicklungsumgebung nun sämtliche var-Deklarationen meldet und dabei hilft, sie durch let– oder const-Deklarationen zu ersetzen. Für require()-Calls gibt es ein Quick-Fix, das diese durch Import Statements ersetzt.

Konvertieren von var zu const/let

Nutzer der Google Cloud Platform können ab sofort auch ein von Google selbst entwickeltes Plug-in für das Deployen zur Google App Engine nutzen. Die Google Cloud Tools werden aller Voraussicht nach das hauseigene Plug-in ersetzen. Aktualisiert wurde auch die Integration von OpenShift Origin, mit der es nun möglich ist, OpenShift-3-Anwendungen zu erstellen und deren Ressourcen zu verwalten.

An Entwickler von Android-Apps wurde bei den Features ebenfalls gedacht: IntelliJ IDEA 2016.3 bringt einen neuen Designer-Modus, Blueprint genannt, der die grafischen Inhalte der Ansichten verbirgt und lediglich deren Randlinien anzeigt. Mit Constraint Layout wurde ein neuer Layout-Manager implementiert.

Blueprint-Modus für Android-Entwickler / Quelle: JetBrains

Blueprint-Modus für Android-Entwickler / Quelle: JetBrains

Eine sehr umfangreiche Übersicht aller neuen Features mit Beispiel-Videos und Screenshots gibt es auf der Homepage zur Veröffentlichung von IntelliJ IDEA 2016.3. Wer sofort mit der neuen Version durchstarten möchte, kann sie hier herunterladen.



Update vom 28. Oktober

IntelliJ IDEA 2016.3: EAP-Build 8 mit React Native Support

Zwei Wochen ist es her, seit der letzte EAP-Build veröffentlicht wurde und die Entwicklungsumgebung von JetBrains mit Gradle Composite Builds und Features aus dem Android Studio 2.2 ausstattete. Jetzt wurde eine neue Iteration der Vorabversion veröffentlicht, die die Unterstützung für React Native mit sich bringt.

Aber vorsicht! Es wird explizit darauf hingewiesen, dass die Qualität der EAP-Version der IDE deutlich unter dem Standard von anderen Pre- oder Beta-Releases liegen kann.

Public Preview & Bugfix Update 2016.2.5

Unterdessen wurde für die aktuelle Version IntelliJ IDEA 2016.2 das Bugfix-Update 2016.2.5 veröffentlicht, für das 35 Issues bearbeitet, bzw. gefixt wurden. Das Update ist außerdem wichtig für Nutzer von Apple-Geräten, denn es bringt endlich den lang ersehnten Support für macOS Sierra.

Zudem wurde letzte Woche die Public Preview von IntelliJ 2016.3 offiziell gestartet. Nutzer sind dazu angehalten, sämtliche bisher veröffentlichte Neuerungen für das Update zu testen und Feedback per YouTrack zu geben.

IntelliJ 2016.3 EAP-Build 8

Insgesamt hat das Team rund um die IDE von JetBrains wieder 75 Issues schließen konnten. Wichtigstes neues Feature ist aber ohne Frage die Unterstützung von Facebooks React Native. Entwickler, die das Framework für das Schreiben nativer Apps mit der Bibliothek React verwenden, können ihre Anwendungen nun direkt in IntelliJ ausführen und debuggen.

React Native in IntelliJ IDEA / Quelle: JetBrains Blog

React Native in IntelliJ IDEA / Quelle: JetBrains Blog

Hierfür ist es lediglich nötig, eine neue React Native Run/Debug-Konfiguration zu erstellen. Ist dies erledigt, wählt man die Zielplattform und stellt sicher, dass der Pfad zum React Native CLI Paket korrekt ist. Natürlich funktioniert dies nur, wenn React Native bereits installiert und für die iOS- bzw. Android-Entwicklung eingestellt ist.

Das IntelliJ-Team empfiehlt für Nutzer von Apples OS X außerdem die Installation des Command Line Interfaces Watchman. Der Debugger unterstützt aktuell nicht Node 5, daher wird ein Update auf Node 6 oder 7 empfohlen.

React Native Run/Debug Konfiguration / Quelle: JetBrains Blog

React Native Run/Debug Konfiguration / Quelle: JetBrains Blog

Node.js in IntelliJ unterstützt außerdem seit dem Update den neuen Paketmanager Yarn. Dieser wurde von Facebook in Kooperation mit Google, Exponent und Tilde entwickelt und cached jedes Paket, das heruntergeladen wird. So brauchen Nutzer es bei einem erneuten Starten des npm install-Prozesses nicht erneut downloaden.

Downloads

  • IntelliJ Bugfix-Update 2016.2.5: Download
  • IntelliJ IDEA 2016.3 EAP-Build 8: Download
  • IntelliJ IDEA 2016.3 Public Preview: Download


Update vom 14. Oktober

IntelliJ IDEA 2016.3: EAP-Build 7 mit Gradle Composite Builds und Android Studio 2.2

Das Team der Entwicklungsumgebung IntelliJ IDEA hat erneut eine EAP-Version veröffentlicht. Rund 125 Issues wurden abgearbeitet, darunter – wie immer – zahlreiche Bugfixes und Updates. Aber auch mit neuen Features kann die frische Version aufwarten: Es gibt nun Unterstützung für Gradle Composite Builds und von Android Studio 2.2 wurden ebenfalls einige Funktionen in die IDE implementiert.

Aber vorsicht! Es wird explizit darauf hingewiesen, dass die Qualität der EAP-Version der IDE deutlich unter dem Standard von anderen Pre- oder Beta-Releases liegen kann.

Gradle

Entwicklern, die Gradle verwenden, wurde das Leben in manchen Bereichen von IntelliJ schwer gemacht. Hatte ein Projekt etwa Kompilierungsabhängigkeiten zu den Bibliotheken org.sample:number-utils und org.sample:string-utils, konnten Änderungen ziemlich nerven.

Bislang war es nötig, die Quellen der Bibliotheken als neue, separate Projekte zu öffnen, die Änderungen einzupflegen und das Ganze dann zu builden. Anschließend mussten die neuen Artefakte in das entsprechende Repository hochgeladen und die Abhängigkeiten im Projekt aktualisiert werden. Erst dann konnte man herausfinden, ob die Änderungen auch wirklich funktionierten. Wollte man eine weitere Änderung vornehmen, weil etwas nicht funktionierte, waren sämtliche Schritte erneut durchzuexerzieren.

Composite Builds in IntelliJ IDEA / Quelle: JetBrains Blog

Composite Builds in IntelliJ IDEA / Quelle: JetBrains Blog

Mit den Composite Builds ist es ab sofort möglich, für angehängte Projekte Änderungen durchzuführen und sofort Feedback zu bekommen. Hierfür nutzt IntelliJ IDEA Modulabhängigkeiten, anstelle von binären. Für die Nutzung ist nichts weiter nötig, als via Add-Button im entsprechenden Toolfenster die Gradle-Projekte dieser Bibliotheken hinzuzufügen.

Um dieses Feature nutzen zu können, ist Version 3.1 von Gradle oder eine neuere nötigt. Nutzer von Maven können sich ebenfalls freuen: Eine entsprechende Funktion für Maven ist bereits in Planung.

Android Studio 2.2

Fünf Features der Version 2.2 des Android Studios wurden mit der aktuellen Vorabversion in die Entwicklungsumgebung übernommen. Zunächst einmal wird nun der Blueprint-Modus unterstützt, der alle visuellen Inhalte im Designer ausblendet und nur die Umrisse anzeigt. Es ist sogar möglich, sich diesen Modus neben dem Designer anzeigen zu lassen.

Der Code Sample Browser hilft beim Finden von durch Google zur Verfügung gestellten Android-Codebeispielen für das gerade gehighlightete Symbol im Projekt. Der Espresso Task Recorder hilft beim Erstellen von UI-Tests, indem er Interaktionen mit der App des Nutzers aufzeichnet.

Der neue Layout-Manager Constraint Layout erlaubt es, große und komplexe Layouts mit einer Flat-View-Hierarchie zu erstellen. Wie in Relative Layout werden alle Ansichten entsprechend ihrer Verbindungen zu Geschwister- und Eltern-Ansichten dargestellt, allerdings ist der neue Manager flexibler und die Bedienung einfacher. Zu guter Letzt gab es noch einige Verbesserungen an der Stabilität und Zuverlässigkeit für Instant Run.

Eine vollständige Liste mit Änderungen gibt es, wie gehabt, auf dem Blog von JetBrains, herunterladen kann man den neuesten EAP-Build hier.



Update vom 12. Oktober 2016

IntelliJ IDEA 2016.3 EAP: Neue Features für alles rund um JavaScript

Die EAP-Phase der IntelliJ IDEA 2016.3 läuft bereits seit August dieses Jahres. In unserem Update-Thread haben wir euch immer auf dem Laufenden gehalten, was die Entwicklung und die neuen Features der IDE angeht. Nun hat Andrey Cheptsov auf dem Blog von JetBrains noch einmal die wichtigsten Änderungen in den bisherigen EAP-Builds für Entwickler zusammengefasst, die JavaScript, Typescript, React, Angular usw. verwenden.

Aber vorsicht! Es wird explizit darauf hingewiesen, dass die Qualität der EAP-Version der IDE deutlich unter dem Standard von anderen Pre- oder Beta-Releases liegen kann.

Wer ECMAScript 6 verwendet, für den brachten die EAP-Versionen eine bessere Unterstützung für destrukturierende Zuweisungen. Diese ermöglichen die Datenextraktion aus Arrays und Objekten. Hierfür wird eine Syntax verwendet, die der Konstruktion von Array- und Objekt-Literalen ähnlich ist. Zudem wurden die Funktionen Find usages und Show usage erweitert, sodass sie nun Funktionen und Klassen unterstützen, die per Default Export exportiert wurden.

Die Code-Assistenz für Angular-2-Templates wurde in Hinblick auf die Präzision überarbeitet und erkennt verfügbare Typen besser. Das Live-Templates-Set entspricht nun den Empfehlungen von John Papa.

Verbesserte Code-Assistenz mit Angular 2 / Quelle: JetBrains Blog

Verbesserte Code-Assistenz mit Angular 2 / Quelle: JetBrains Blog

React-Nutzer können sich über die bald erscheinende Version 2016.3 der IntelliJ IDEA ebenfalls freuen: Im Project Wizard kann man jetzt ganz leicht ein neues React-Projekt mit der Create React App starten, sofern diese installiert ist.

Auch das Stylesheet-Tool Stylelint wurde in die Entwicklungsumgebung integriert. Ist Stylelint installiert und aktiviert (Preferences → Languages & Frameworks → Stylesheets → Stylelint), zeigt es Fehler, die es erkannt hat, direkt im Editor an.

Quick-Fix für verkürzte Import-Statements in TypeScript / Quelle: JetBrains Blog

Quick-Fix für verkürzte Import-Statements in TypeScript / Quelle: JetBrains Blog

Last but not least: Die Unterstützung von TypeScript ist in der EAP-Phase um eine neue Inspection erweitert worden. Diese weist Nutzer darauf hin, wenn ein Import-Statement verkürzt werden kann und bietet einen entsprechenden Quick-Fix.

Eine vollständige Liste mit Screenshots zu allen Funktionen gibt es auf dem Blog von JetBrains, herunterladen kann man sich die aktuelle EAP-Version hier.



Update vom 10. Oktober 2016

IntelliJ IDEA 2016.3: Sechster EAP-Build verfügbar

Für den sechsten EAP-Build, der zu Beginn der letzten Woche erschien, wurden wieder über 110 Issues abgearbeitet. Dabei stand das Refactoring in Java 8 als ein wichtiger Punkt im Fokus der Entwickler. Aber auch die Gradle- und VCS-Integrationen wurden verbessert.

Aber vorsicht! Es wird explizit darauf hingewiesen, dass die Qualität der EAP-Version der IDE deutlich unter dem Standard von anderen Pre- oder Beta-Releases liegen kann.

Was das Refactoring normalen Codes in idiomatisches Java 8 angeht, schlägt die IntelliJ IDEA nun das Ersetzen gewissen Codes durch Map.computeIfAbsent, Collections.removeIf und Map.getOrDefault vor. Solche Inspections können den Quelltext sehr viel kürzer und leichter lesbar machen. Wie bei jeder anderen Inspection können Nutzer diese auch im Batch-Modus in jedem Bereich des Projektes laufen lassen.

Nachdem in einer der letzten EAP-Versionen die Log-Ansicht für mehr Kompaktheit überarbeitet wurde, wurden in diesem Update nun die Branch Labels überarbeitet. Diese wurden nach rechts verschoben und sind nun ein wenig eleganter integriert. Der positive Effekt ist mehr Platz für die Anzeige der Commit-Benachrichtigungen. In diesem Modus werden nun auch keine Tag-Namen mehr angezeigt.

Die überarbeitete Log-Ansicht / Quelle: JetBrains Blog

Die überarbeitete Log-Ansicht / Quelle: JetBrains Blog

Für Gradle-Projekte wurde IntelliJ IDEA eine Funktion hinzugefügt, die native Builds, Build-Artefakte (WAR und EAR) und Run action zu Gradle überträgt. Diese kann über Settings → Build, Execution, Deployment → Build Tools → Gradle → Runner → Delegate IDE build/run actions to gradle gefunden werden. Wird die Funktion ausgewählt, werden alle diese Aktionen durch korrespondierende Gradle-Tasks ausgeführt. Sogenannte Exploded Artifacts werden noch nicht unterstützt, sollen aber bald verfügbar sein.

Eine vollständige Änderungsliste und Übersicht der neuen Features gibt es wie immer auf dem Blog von JetBrains. Die Liste mit Bugfixes ist hier zu finden.



Update vom 30. September 2016

IntelliJ IDEA 2016.3: Fünfter EAP-Build verfügbar

Die Entwickler der IntelliJ IDEA erhöhen die Schlagzahl: Nur vier Tage sind seit dem letzten EAP-Build vergangen, da wartet JetBrains erneut mit einem Update für die nächste Version der IDE auf. Ein kleines Update ist die neueste Aktualisierung deswegen nicht: über 100 Issues wurden bearbeitet, darunter zahlreiche Bugs und neue Features.

Aber vorsicht! Es wird explizit darauf hingewiesen, dass die Qualität der EAP-Version der IDE deutlich unter dem Standard von anderen Pre- oder Beta-Releases liegen kann.

Entscheidendster Bugfix dürfte die Anpassung des Scrollings unter macOS Sierra sein. Für die Nutzer des Betriebssystems war es praktisch unmöglich ordentlich mit der Entwicklungsumgebung zu arbeiten, da schon bei kleinsten Steuergesten die Anzeige im Code-Editor um bis zu 100 Zeilen verschoben wurde. Auch in Tool-Fenstern wurde diese Problematik festgestellt. Die Nutzer des Betriebssystems von Apple werden daher explizit gebeten, die IDE eingehend zu testen.

Neue Features

Git
JetBrains verspricht mit dem neuen Build eine dramatische Beschleunigung beim Durchsuchen von Git-Logs, besonders bei Verwendung der Filter Text, Author und Path.

Die verbesserte Git-Log-Suche / Quelle: JetBrains Blog

Die verbesserte Git-Log-Suche / Quelle: JetBrains Blog

Die Beschleunigung soll durch eine verbesserte Mechanik nach dem Start eines Projektes erreicht werden. Dann nämlich scannt die IDE nun sämtliche Repositories und erstellt Indexe für alle Commits. Während dies passiert – für ein Projekt wie IntelliJ IDEA selbst wird die Dauer mit etwa 15 Minuten angegeben – ist die Suchgeschwindigkeit wie bisher. Danach erscheinen Suchergebnisse praktisch sofort, mit jedem Refresh wird dann auch der Index aktualisiert.

Mit dem neuen Build können außerdem endlich Git Remotes verwaltet werden. Im Menü, das unter VCS => Git => Configure Remotes zu finden ist, können Remotes für ein Projekt hinzugefügt, bearbeitet und entfernt werden.

Editor

Der Editor wurde ebenfalls um ein experimentelles Feature erweitert: Parameter Hints. Diese „Hinweise“ für als Methods genutzte Literale und Nulls, sollen es leichter machen, Code zu lesen. Nicht angezeigt werden die Hints für Methoden mit nur einem oder weniger Argumenten, für Argumente die weniger als drei Zeichen beinhalten und für zusammengesetzte Argumente (etwa beginIndex und endIndex). Außerdem wurde die Genauigkeit von Inspections, die die richtige Nutzung von Optional Types prüfen, erhöht. Die Inspections verwenden nun eine Data-Flow-Analyse, um ihre Arbeit zu erledigen.

Höhere Genauigkeit Dank Data Flow Analysis / Quelle: JetBrains Blog

Höhere Genauigkeit Dank Data Flow Analysis / Quelle: JetBrains Blog

Weitere Änderungen

Neben den oben genannten Features wurde das Icon für Conditional Breakpoints mit einem kleinen Fragezeichen versehen und der Support für Hibernate auf Version 5.2 aktualisiert. Im Bereich Spring wurde die Unterstützung für auf @RequestMapping basierende Meta-Annotationen hinzugefügt. Dadurch lassen sich @GetMapping, @PostMapping und individuell von Usern erstellte Annotationen nutzen.

Eine vollständige Änderungsliste und Übersicht der neuen Features gibt es wie immer auf dem Blog von JetBrains. Die Liste mit Bugfixes ist hier zu finden.



Update vom 26. September 2016

IntelliJ IDEA 2016.3: Neue EAP-Version

Fast ein ganzer Monat ist seit der Veröffentlichung der ersten EAP-Version von IntelliJ IDEA 2016.3 vergangen, daher kann bald mit dem ersten Release Candidate gerechnet werden. Bis dahin gibt es nun erst einmal einen frischen Build der Entwicklungsumgebung. Rund 140 Issues wurden bearbeitet, etliche Bugs entfernt und einige neue Features sind hinzugekommen.

Aber vorsicht! Es wird explizit darauf hingewiesen, dass die Qualität der EAP-Version der IDE deutlich unter dem Standard von anderen Pre- oder Beta-Releases liegen kann.

Neue Features

Entwickler, die nicht hauptsächlich Java-Anwendungen schreiben, werden die Version 2016.3 lieben: Endlich gibt es Unterstützung für Polyglot Maven. Das ist ein Set von Maven-Erweiterungen, die es erlauben, die POM-Datei in anderen Sprachen als Java zu schreiben. Zu den unterstützten Sprachen gehören unter anderem Groovy, Scala und Ruby. Das Feature Project Import funktioniert dabei für sämtliche Sprachen, die Coding-Assistenz innerhalb von POM-Dateien ist bislang allerdings ausschließlich für Groovy implementiert. Von dieser Kleinigkeit abgesehen können Entwickler aber ganz normal mit Projekten, die Polyglot Maven nutzen, arbeiten, als wären sie gewöhnliche Maven-Projekte.

Gute Nachrichten gibt es auch für Grails-Entwickler: Es gibt wieder eine Grails-Ansicht. Nun nicht mehr als eigenständiges Tool-Fenster, sondern als Tab innerhalb des Project-Tool-Fensters und verfügbar für Grails Version 3. Es gibt auch hier einige Änderungen: So werden Artefakte jetzt nach Typ gruppiert und liegen außerhalb des Quellenverzeichnisses. Definiert man eine Klasse innerhalb des Quellenordners src/main/groovy und annotiert sie mit @Artifact("Controller"), wird sie in der Grails-Ansicht unter dem Knotenpunkt Controllers angezeigt.

Die neue Grails-Ansicht / Quelle: JetBrains Blog

Die neue Grails-Ansicht / Quelle: JetBrains Blog

Die aktuellste IntelliJ-Version hat auch ein Feature an Bord, das dabei helfen soll, den Quelltext einfacher und kürzer zu gestalten: Die neue Inspection zum Auffinden lokaler Variablen, die lediglich von Return Statements genutzt werden. Die Inspection liefert außerdem einen Quick Fix, der die Zuweisung der Variablen durch Return Statements ersetzt und sie somit „inlined“.

Zusätzlich zu diesen Änderungen zeigt der Resource Bundle Editor nun an, welche Properties im ausgewählten Project nicht genutzt werden. Auch der Spring Initializr wurde überarbeitet, sodass er nun mehr Items fassen und zusätzliche Informationen geben kann; auch ein Suchfeld ist nun implementiert.

Der neue Spring Initializr / Quelle: JetBrains Blog

Der neue Spring Initializr / Quelle: JetBrains Blog

Eine umfangreiche und vollständige Änderungsübersicht gibt es auf dem IntelliJ IDEA Blog, herunterladen kann man die EAP Version hier. Über den Issue Tracker können wie immer Bugs gemeldet werden und Feedback eingestellt werden.



Update vom 22. September

Bessere Code Completion mit Maschinellem Lernen?

Eine Paradedisziplin jeder Entwicklungsumgebung ist die Code-Vervollständigung. IntelliJ ist in diesem Bereich ziemlich breit aufgestellt: Basic Completion, Smart Completion, Second Completion, Second Smart Completion, Statement Completion und Hippie Completion.

Um die Code-Vervollständigung möglichst an den jeweiligen Nutzer anzupassen und intelligent zu machen, wurde im Eclipse-Universum einst das Projekt Code Recommenders ins Leben gerufen. Wer dieses Tool nutzt, profitiert dabei von den Verhaltensweisen anderer Nutzer.

IntelliJ hingegen setzt derzeit (noch) nicht auf einen so allgemeinen Ansatz, sondern auf viele Completion-Varianten mit unterschiedlichen Algorithmen und Heuristiken. Die Macher von JetBrains wollen nun, mithilfe von Machine Learning, die Code-Vervollständigung weiterentwickeln. Wie genau sie dabei vorgehen und wo Maschinelles Lernen für die Code Completion eingesetzt werden wird, ist noch nicht klar. Bis auf den ML-Aspekt klingt das Feature bislang allerdings sehr nach den Code Recommenders von Eclipse.

Wie auch immer das Tooling letztlich funktionieren wird, eines brauchen die Entwickler bei JetBrains ganz dringend: User-Daten. Um eine möglichst effiziente und ausgereifte Code-Vervollständigung zu entwickeln, bittet das Unternehmen daher die Nutzer der unterschiedlichen JetBrains-Produkte (IntelliJ Idea, PhpStorm, WebStorm, PyCharm, RubyMine, AppCode und CLion), das Plug-in Completion Stats Collector zu installieren.

Die Vorteile, so Andrey Cheptsov im entsprechenden Blog-Beitrag, seien eine verbesserte und immer auf dem aktuellen Stand operierende Code-Vervollständigung. Und natürlich das gute Gewissen, an der Verbesserung der Funktion mitzuwirken. Nachteil sei der ausgehende Traffic, der eine maximale Belastung von 20 Kilobyte pro Stunde beträgt. Die Entwickler arbeiteten, so Cheptsov, aber bereits daran, den Traffic zu verringern.



Update vom 8. September

IntelliJ IDEA 2016.2.4 – RC für Bugfix-Update

Da große Softwareprojekte wie die Entwicklungsumgebung IntelliJ IDEA nie hundertprozentig perfekt sind, gibt es auch für Version 2016.2 wieder ein Bugfix-Update. Im gerade veröffentlichten Release Candidate wurden erneut rund 40 Fehler behoben und die Nutzerfreundlichkeit verbessert.

Mit dem Update wurde ein besonders nerviger Bug gefixt, der ausschließlich Mac-Nutzer betraf: Drückte man die rechte ALT-Taste und die Zahl 4 auf der Tastatur, erschien nicht das erwartete $-Zeichen, sondern die 4. Dadurch wurde das Coden in der Sprache ECMAScript ziemlich mühselig. Die Entwicklungsumgebung war zudem nach der Aktivierung von Plug-ins nicht mehr in der Lage, neu zu starten. Dieses Problem wurde ebenfalls behoben.

Eine Liste mit Bugfixes gibt es wie immer auf der Seite von JetBrains. Sollten keine schwerwiegenden Fehler mit dem Release Candidate einhergeben, wird er in Kürze generell zur Verfügung gestellt.



Update vom 5. September

IntelliJ IDEA 2016.3 EAP 2

Wie angekündigt haben die Macher der Entwicklungsumgebung IntelliJ IDEA bereits eine Woche nach der Erstveröffentlichung der EAP-Version 2016.3 das erste Update fertiggestellt. Dieses steht nun allen Nutzern, die die neueste Ausgabe testen möchten, zur Verfügung. War die erste Testversion noch ein reines Feature-Update, wurden mit dem zweiten Build bereits rund 100 Bugs gefixt, neue Features gibt es allerdings dennoch.

Wer mit OS X arbeitet, der wird nach der Installation feststellen, dass die Standard-Schriftart der Nutzeroberfläche geändert wurde. Die Schriftart San Francisco ist nun als solche unter OS X festgelegt. Eine Änderung für alle Plattformen ist die Verknüpfung von Fira Code mit der IDE nun Font-Ligaturen für jeden ermöglicht, deren Nutzung muss allerdings explizit eingestellt werden.

Font Ligaturen / Quelle: JetBrains Blog.

Font Ligaturen / Quelle: JetBrains Blog.

Unter der Haube wurde der Debugger aufgebohrt und ist nun besser in der Lage, JREs zu entdecken, die von der laufenden Anwendung verwendet werden. Wird dabei festgestellt, dass JREs genutzt werden, die von der Version des Projekt-JDKs abweichen, versucht die IDE besser passende zu finden und zu nutzen. Besonders nützlich ist dies zum Beispiel, falls die in der Run Configuration definierte Java-Laufzeitumgebung von der des Projekt-JDKs abweicht.

Die letzte Änderung in dieser Testversion ist eine Verbesserung der Erkennung und der Meldung von Nullability Issues. Wurde der Parameter einer Methode mit dem Not-Null Contract definiert und die Entwicklungsumgebung stellt fest, dass dieser Contract irgendwo im Projekt nicht mehr funktioniert, weist IntelliJ IDEA den Nutzer sofort darauf hin. Dies gilt für @NotNull-Annotationen ebenso, wie für Guavas Objects.requireNonNull.

Meldung über fehlerhaften Non-Null Contract. / Quelle: JetBrains Blog.

Meldung über fehlerhaften Non-Null Contract. / Quelle: JetBrains Blog.

Eine vollständige Änderungsliste und Übersicht der neuen Features gibt es wie immer auf dem Blog von JetBrains. Die Liste mit Bugfixes ist hier zu finden.



Update vom 1. September

IntelliJ IDEA 2016.3 EAP & 2016.2.3

Das nächste große Update für die Entwicklungsumgebung von JetBrains wird aller Voraussicht nach im Herbst erscheinen. Wie bereits bei vorherigen großen Updates gibt es auch diesmal das Early Access Program. Dieses dient den Entwicklern von JetBrains als erste Feedback-Runde und ist essentiell für die Jagd auf Bugs und Fehler für die kommende IDE-Version.

Aber vorsicht! Es wird explizit darauf hingewiesen, dass die Qualität der EAP-Version der IDE deutlich unter dem Standard von anderen Pre- oder Beta-Releases liegen kann.

Neue Versionen von IntelliJ IDEA 2016.3 EAP sollen im wöchentlichen Turnus auf der entsprechenden Downloadseite veröffentlicht werden. Ein kleiner Hinweis für PHP-Entwickler: Offenbar ist der aktuelle Build der IDE noch nicht kompatibel mit dem PHP-Plug-in. Es wird allerdings bereits an einer Lösung für dieses Problem gearbeitet.

Wie üblich werden bei JetBrains aber auch die laufenden und älteren Versionen nicht einfach nach Veröffentlichung vergessen. Bestes Beispiel hierfür ist das ebenfalls aktuell veröffentlichte Bugfix-Update. In Version 2016.2.3, also dem dritten Update für IntelliJ IDEA 2016.2, wurden rund 50 Ver- und Nachbesserungen an der Entwicklungsumgebung durchgeführt. Zahlreiche Bugs wurden behoben, allerdings haben die Entwickler auch die Usability und die Performance verbessert. Eine Änderungsübersicht gibt es hier.

IntelliJ IDEA 2016.3 Neue Features

Die neueste EAP-Version der IntelliJ IDEA bringt wieder eine Reihe Verbesserungen, wobei der Fokus zunächst erneut auf der Benutzerfreundlichkeit liegt. Wer etwa viel mit Lambdas arbeitet, für den gibt es nun eine einfache Lösung, sich diese in der Struktur-Ansicht anzeigen zu lassen: STRG + L (CMD + L unter Mac OS X). Auch das Menü Find in Patch wurde überarbeitet: Wenn es aus dem Editor heraus aufgerufen wurde, wurden einige Einstellungen zurückgesetzt. Nun werden vorhergehende Einstellungen beibehalten, egal von wo aus das Menü aufgerufen wird.

Lambdas in der Struktur-Ansicht / Quelle: JetBrains

Lambdas in der Struktur-Ansicht / Quelle: JetBrains

Es ist außerdem nun möglich, sich mit der Tastenkombination STRG + SHIFT + ; (CMD + SHIFT + ; unter Mac OS X) ein Pop-up anzeigen zu lassen, in dem kürzlich durchgeführte Tests aufgelistet sind. Das Pop-up zeigt dabei erfolgreiche Test-Konfigurationen und fehlgeschlagene individuelle Tests. Ein ausgewählter Test kann dabei mit der Enter-Taste erneut durchgeführt werden, F4 bringt einen zur jeweiligen Deklaration.

Das neue Pop-up für Tests / Quelle: JetBrains

Das neue Pop-up für Tests / Quelle: JetBrains

Für JavaScript-Entwickler, die ihre Entwicklungsumgebung auf Flow gestellt haben, gibt es ebenfalls ein neues Feature: Die IDE zeigt Fehler nun on the fly an, wenn die bearbeitete Datei mit // @flow ausgezeichnet wurde. Verwendet man TypeScript und benennt eine Method um, die anderen Methods übergeordnet ist oder sie implementiert, schlägt IntelliJ IDEA vor, die Basis-Method ebenfalls umzubenennen. Nutzer von Angular 2 können nun ganz einfach components, directives, services und andere Blaupausen generieren, dazu genügt zukünftig das Tastenkürzel ALT + EINFG (CMD + N unter Mac OS X). In dem sich öffnenden Pop-up ist dann einfach Angular CLI auszuwählen.

Im Bereich der Versionskontrolle kann die letzte Änderung mit einem Klick innerhalb des Kontextmenüs Log rückgängig gemacht werden, sofern diese Änderung noch nicht gepusht wurde. Außerdem gibt es nun eine Benachrichtigung, wenn ein lokaler Branch gelöscht wurde, die es ermöglicht, das Ganze rückgängig zu machen oder den tracked remote Branch ebenfalls zu löschen.

Dank des neuen Plug-ins JVM Debugger Memory View ist eine Suche von Objekten im Fundus der JVM während einer Debug-Session möglich. Zudem unterstützt der Debugger nun das Definieren von Java Type Renderers auch für primitive Typen, etwa Arrays.

JVM Debugger Memory View / Quelle: JetBrains

JVM Debugger Memory View / Quelle: JetBrains

Eine umfangreiche und vollständige Änderungsübersicht gibt es auf dem IntelliJ IDEA Blog, herunterladen kann man die EAP Version hier. Über den Issue Tracker können wie immer Bugs gemeldet werden und Feedback eingestellt werden.



Update vom 10. August 2016

IntelliJ IDEA 2016.1.4 – Bugfix-Update veröffentlicht

Auch wenn bereits Version 2016.2.1 von IntelliJ IDEA verfügbar ist, bedeutet dies nicht, dass JetBrains nicht auch die älteren Versionen von Fehlern befreit und deren Usability bei Bedarf verbessert. Gerade wurde die Veröffentlichung von IntelliJ IDEA 2016.1.4 angekündigt, die neben dreizehn Bugfixes auch zwei Verbesserungen der Usability an Bord hat.

In Sachen Nutzerfreundlichkeit wurde unter anderem der Start der IDE AppCode angepasst. Wurde AppCode mit einer langsamen Internetverbindung genutzt, startete die Entwicklungsumgebung langsam, dies sollte nun behoben ein. Was die Bugs angeht ist beispielsweise das Problem mit der Tabellenmodifizierung behoben worden. Machte man einen Rechtsklick auf den Tabellennamen und wählte die Option Modify Table, wurde der erwartete Dialog nicht angezeigt.

Wie immer sind alle Fixes auf der JetBrains Homepage zu finden, downloaden kann man das Update hier.



Update vom 3. August 2016

IntelliJ IDEA 2016.2.1 zum Download bereit

Zwei Wochen nach Erscheinen der EAP-Version von IntelliJ IDEA 2016.2.1 ist das Minor Update nun mit weiteren Bugfixes veröffentlicht worden. Selbstverständlich sind sämtliche Features, die wir in unserem Beitrag vom 21. Juli vorgestellt haben, nach wie vor darin enthalten.

Zusätzlich dazu wurden einige Bugs entfernt, so etwa das fehlerhafte Highlighting bei Linters. Nutzte man bisher ESLint, TSLint, JSHint oder JSLint, hat WebStorm nur das erste Symbol markiert. Dies sollte nun behoben sein und das ganze Token gehighlightet werden (WEB-21946).

Fehler: Nur das erste Symbol wurde gehighlightet / Quelle: JetBrains

Fehler: Nur das erste Symbol wurde gehighlightet / Quelle: JetBrains

Zusätzlich ist die Code-Vervollständigung von JavaScript nun auch in den Funktionsdefinitionen, die auf nicht aufgelösten Objekten basieren, für die Definition von Variablen, Funktionen und Parametern verfügbar (WEB-22281). Zudem ist die Code-Vervollständigung von JavaScript nun neu sortiert: Die Varianten, die zuletzt gewählt wurden, sollten nun zuerst angezeigt werden (WEB-20920).

Eine vollständige Liste mit Änderungen des Minor Updates gibt es auf der Homepage von JetBrains, den Download auf der Download-Seite.



Update vom 21. Juli 2016

EAP-Version von 2016.2.1 bringt Update für das Kotlin-Plug-in

Vor kurzem haben wir über die Veröffentlichung von Kotlin 1.0.3 berichtet. Wer die Programmiersprache von JetBrains mit der hauseigenen Entwicklungsumgebung IntelliJ IDEA verwendet, für den gibt es gute Neuigkeiten. Mit der EAP-Version (Early Access Program) für Version 2016.2.1 wurde das Plug-in für Kotlin aktualisiert. Die IDE von JetBrains wurde damit für Kotlin 1.0.3 fit gemacht, was einige Vorteile und neue Features mit sich bringt. Obligatorisch ist die Reihe von Bugfixes, die jedes Update der Entwicklungsumgebung mit sich bringt.

Nutzer von IntelliJ IDEA in Verbindung mit Kotlin kennen bereits die Konvertierungsfunktion der IDE: Fügt man Java-Code in eine Kotlin-Datei ein, wird man gefragt, ob dieser automatisch in Kotlin-Code umgewandelt werden soll. In der neuesten Vorabversion der Entwicklungsumgebung geht dies nun mit jedem Java-Code, egal aus welcher Quelle. Bislang funktionierte dies nur von Code aus der IDE selbst.

Auch die Codevervollständigung für Kotlin wurde überarbeitet und verbessert. Die IntelliJ IDEA schlägt nun nicht-importierte Members vor und fügt ein Import-Statement bei der Auswahl automatisch hinzu. Zudem ist nach by– und in-Statements die Smart Completion verfügbar. Neu ist außerdem der Decompile-Button im Kotlin-Bytecode-Tool.

Auf der Webseite von JetBrains gibt es eine komplette Änderungs- und Bugfixübersicht für die aktuelle Version, auf der Download-Seite sind die aktuellen Builds verfügbar.



Update vom 13. Juli 2016

IntelliJ IDEA 2016.2 – Finale Version nun verfügbar

Vier Monate Arbeit stecken im Update für die Entwicklungsumgebung IntelliJ IDEA und das sieht man: Die aktuelle Version hat eine sehr große Bandbreite an neuen Features und kleinen Verbesserungen im Gepäck. Damit hält JetBrains das Versprechen ein, IntelliJ IDEA 2016.2 noch in diesem Sommer zu veröffentlichen.

Über einige der neuen Funktionen haben wir bereits berichtet, dennoch lohnt es sich, ein kleines Resümee zu ziehen. Nach dem zweiten Release mit neuem Namensschema ist IntelliJ IDEA 2016.3 für den späten Herbst dieses Jahres angekündigt.

IntelliJ IDEA 2016.2 – Was ist neu?

Patches installieren

Mit IntelliJ IDEA 2016.2 wird das Installieren von Patches einfacher: Kopiert man einen Patch ins Clipboard und wechselt dann in die Entwicklungsumgebung, fragt die IDE jetzt automatisch, ob er installiert werden soll. Gleiches funktioniert auch, indem man den Patch mit der Maus ins Fenster von IntelliJ zieht. Wurde die Zieldatei für den Patch verschoben oder umbenannt, versucht die IDE dies automatisch herauszufinden oder bittet den Benutzer die Zieldatei manuell zu wählen.

User Interface

Im Update vom 2. Juni berichteten wir über die Verbesserungen am Editor, der nun Fonts mit Ligaturen unterstützt. Auch sogenannte Breadcrumps wurden hinzugefügt (Update vom 28. Juni). Ein weiteres Feature, über das sich die Nutzer freuen können ist die Möglichkeit, ein Hintergrundbild für die IDE und den Editor einzustellen (Update vom 2. Juni).

An der Benutzeroberfläche wurde aber noch mehr getan: Die Pop-up-Benachrichtigungen wurden ebenfalls überarbeitet. Diese werden nun unten rechts neben dem Events Tool-Fenster angezeigt, wirken kompakter und werden vom System automatisch gruppiert. Auch das Inspection Tool-Fenster hat eine Auffrischung erfahren. Der Ort des Codes wird mit dem aktuellen Update für jedes Problem angezeigt, inklusive eines Menüs in dem man einen Quick-Fix oder die Unterdrückung des Problems bestimmen kann.

Das neue Inspection Fenster / Quelle: JetBrains Blog

Das neue Inspection Fenster / Quelle: JetBrains Blog

Java

Für das Unit-Testing bringt IntelliJ IDEA 2016.2 die Unterstützung für Junit 5 mit. Die Entwicklungsumgebung warnt Nutzer nach der Aktualisierung auch, wenn neue Objekte innerhalb von equals, hashCode, compareTo oder Comparator.compare-Methoden instanziiert werden.

Spring Framework

Im Bereich der Unterstützung für des Spring Frameworks wurde eine Überprüfung eingeführt, die eine automatische Ersetzung von field injection durch constructor injection anbietet. Die in Spring 4.3 hinzugefügte Option, Generics als Qualifiers zu verwenden wird in IntelliJ IDEA 2016.2 ebenfalls unterstützt, genau wie durch AliasFor definierte Meta-Annotationen des EventListeners.

Die neueste Version der IntelliJ IDEA bringt für Nutzer des Spring Frameworks auch einen verbesserten Support für Spring Cache. Dieser beinhaltet unter anderem eine bessere Navigation und verbesserte Überprüfungen sowie Syntax Highlighting, Code-Vervollständigung und eine bessere Navigation innerhalb von SpEl.

Spring Cache / Quelle: JetBrains Blog

Spring Cache / Quelle: JetBrains Blog

JavaScript

Die Entwicklungsumgebung von JetBrains ist durch das neue Update nicht nur in der Lage, beim Schreiben von ES6-Code zu helfen, sie konvertiert auch älteren Code, der in JavaScript geschrieben wurde in die neue Version. Es ist außerdem mit IntelliJ 2016.2 möglich, normale anonyme Funktionen durch Arrow– oder Shorthand Arrow-Funktionen zu ersetzen.

React

IntelliJ IDEA versteht nun mit propTypes definierte props von Komponenten. Hierfür werden nun auch Codevervollständigung und eine Navigation angeboten. Die Lifecycle-Methoden der Komponenten werden zudem nicht mehr als „unused“ markiert. Eine weitere Verbesserung im Bereich React betrifft die Event Handler, bei deren Spezifikation nun Klammern anstelle der erwarteten doppelten Anführungszeichen eingefügt werden. Die IDE versteht nun auch endlich non-DOM-Attribute wie etwa key, ref und dangerouslySetInnerHTML.

Angular JS

Für Angular 2 wurden viele nützliche Live-Templates hinzugefügt. Der Angular CLI-Projektgenerator ist über Project Wizard => Static Web zu finden.

Angular Live-Templates / Quelle: JetBrains Blog

Angular Live-Templates / Quelle: JetBrains Blog

SQL und Datenbanken

Im Dialog Data Source and Drivers gibt es in der aktuellen Version von IntelliJ IDEA eine Codevervollständigung für das Feld Database. Die IDE ist nun außerdem in der Lage, im Database Tool-Fenster sämtliche im Editor gewählte Items gleichzeitig auszuwählen.

Weitere Verbesserungen

In unseren früheren Updates zum Releaseverlauf der IntelliJ IDEA 2016.2 haben wir bereits einige Verbesserungen am Debugger und in den Bereichen Git, Mercurial sowie Android vorgestellt, diese finden Sie etwas weiter unten im Beitrag.

Eine vollständige Änderungsübersicht ist im Eintrag zum Release auf dem Blog von JetBrains veröffentlicht worden. Das Update findet sich auf der Download-Seite von JetBrains.

Wer sich die Änderungen lieber als Video präsentieren lassen möchte, für den gibt von den Entwicklern der IDE vier eigens für dieses Release erstellte Videos auf YouTube:



Update vom 28. Juni 2016

Brotkrümel für IntelliJ IDEA 2016.2

Wer die IntelliJ IDEA schon einmal für die Entwicklung in HTML und XML genutzt hat, wird sie kennen: Die nützlichen, Breadcrumbs genannten Reiter am oberen Rand des Editors. Diese Helferlein, die sich laut den Entwicklern von IntelliJ als sehr nützlich beim Tracking der editierten Position und beim Durchlaufen des Tag-Baumes erwiesen haben, sind nun auch für Java verfügbar. Es ist nun möglich mit diesen durch Klassen, Lambda-Ausdrücke und Methods zu navigieren.

Breadcrumbs / Quelle: IntelliJ JetBrains Blog

Breadcrumbs / Quelle: IntelliJ JetBrains Blog

Dieses Feature kann einfach über das Menü Appeareance (zu erreichen über Settings → Editor → General → Appearance) aktiviert werden.

Weitere Informationen zu Breadcrumbs gibt es auf der JetBrains Hilfe-Seite und im entsprechenden Blog-Beitrag. Das aktuelle Build ist auf der Downloadseite der IDE verfügbar.



Update vom 17. Juni 2016

IntelliJ IDEA 2016.2 Public Preview

In seinem gestrigen Blogpost hat Andrey Cheptsov, Marketing Manager bei JetBrains, die Public Preview des Updates ihrer Entwicklungsumgebung IntelliJ IDEA angekündigt. An IntelliJ IDEA 2016.2 wird bereits seit Monaten gewerkelt, die nun veröffentlichte Public Preview ist sozusagen die Generalprobe vor dem Stable Release, das im Sommer erscheinen soll.

Neben rein optischen Verbesserungen, wie etwa der Verschmelzung der Watches– und der Variables-Fenster im Debugger-Fenster und der Möglichkeit, Hintergrundbilder für die IDE einzufügen, gibt es auch neue Features. Interessant ist vor allem die Implementierung von Features des beliebten Android Studio 2.0 (ohne Instant Run, das noch nicht vollständig gemerged wurde). Aber auch ein verbesserter Support von PostgreSQL und der enum types von TypeScript sind durchaus erwähnenswert. Zudem kommt die vollständige Unterstützung von Spring 4.3 und Spring Security 4.0 sowie ein verbesserter Coding-Assistent für React und eine Verbesserung der Code-Autovervollständigung.

Auf der Webseite zum Update der IntelliJ IDEA gibt es eine bebilderte Übersicht zu den neuen Features, die Möglichkeit zum Download der Public Preview und eine umfangreiche Dokumentation. Letztere besteht nicht nur aus schriftlichen How-tos, sondern auch aus Video-Tutorials.



Update vom 8. Juni 2016

Verbesserter Logviewer und Bugfixes

Keine Woche ist seit dem letzten Update der Vorabversion von IntelliJ 2016.2 vergangen, da erscheint schon die nächste Version. Der aktuelle Build enthält kleinere Verbesserungen des Git/Mercurial-Logviewers. Bei jeder Änderung (bspw. bei einem Commit, einem Fetch oder einem Rebase) wird der Logviewer im Hintergrund geladen. Dadurch ist er immer betriebsbereit und auf dem neuesten Stand, wenn er geöffnet wird. Die Visualisierung des Forschritt von Ladevorgängen wurde ebenfalls geändert: Beim Refreshen wird er nun als dünner Streifen unter der Toolbar angezeigt.

Die neue Anzeige des Log-Prozesses. / Quelle: JetBrains Blog

Die neue Anzeige des Log-Prozesses. / Quelle: JetBrains Blog

Zudem wurden einige Bugs gefixt, eine vollständige Liste gibt es in den Release Notes.

IntelliJ IDEA 2016.1.3

Neben der Vorabversion von IntelliJ IDEA 2016.2 wird auch fleißig an der aktuellsten Final-Version der Entwicklungsumgebung gearbeitet. Diese Woche erschien mit Version 2016.1.3 das nächste Bugfix-Update. Dabei wurden mit IntelliJ IDEA 2016.1.3 nicht nur Bugs gefixt, auch kleinere Änderungen an der Usability und Optik sind inbegriffen: So wurden etwa sinnlose Fragen nach einer abgelaufenen Lizenz ausgebaut und das CLion-Symbol wird nun korrekt anstelle eines leeren Platzes in der Appleiste angezeigt (OS X).

Eine komplette Liste mit Änderungen gibt es in den Release Notes. Herunterladen kann man das Update auf der Download-Seite von JetBrains oder direkt in der IDE mit einem Klick auf Check for Updates.



Update vom 2. Juni 2016

Ligaturen, Hintergrundbilder, Bugfixes

Zwei Wochen nach der Veröffentlichung von IntelliJ 2016.2 in der Early-Access-Version, wurde nun der nächste Build veröffentlicht. Unter anderem wurde dabei der sehr ärgerliche Bug gefixt, bei dem die Case-only Renames für Git nicht korrekt funktionierten.

Eine weitere wichtige Änderung ist die nun offizielle Unterstützung von Font-Ligaturen. Das bisher nur im experimentellen Bereich verfügbare Feature ist nun fester Bestandteil von IntelliJ IDEA. Die Einstellungen für Ligaturen sind im Font-Menü zu finden, das wie folgt erreicht werden kann: Settings → Editor → Colors & Fonts → Font. Dort muss dann lediglich eine Schriftart, die sowohl Ligaturen unterstützt als auch installiert ist, ausgewählt werden.

Font-Ligaturen / Quelle: JetBrains Blog

Font-Ligaturen / Quelle: JetBrains Blog

Zwei weitere Änderungen wurden mit dem aktuellen Update eingeführt: Zum einen werden die Mitteilungen von IntelliJ IDEA nun in der rechten unteren Ecke angezeigt, direkt neben dem Event Log-Fenster. Sie sind außerdem kompakter und nach dem Ursprungs-Subsystem gruppiert. Zum anderen ist es Nutzern jetzt möglich, ein Hintergrundbild für ihre IDE einzustellen. Um ein Bild einzufügen, muss die entsprechende Aktion (Set Background Image) über Find Action ausgewählt werden; im sich öffnenden Pop-up-Dialog kann dann ein Bild, dessen Deckkraft und Position eingestellt werden.

Das neue Build findet sich wie immer auf der Download-Seite von JetBrains, die vollständigen Release Notes sind ebenfalls auf der JetBrains-Seite zu finden.



Update vom 18. Mai 2016

IntelliJ IDEA 2016.2 EAP

Im Sommer wird das nächste große Update für die Entwicklungsumgebung IntelliJ IDEA von JetBrains erscheinen. Um möglichst frühzeitig Bugs auszumerzen und neue Features zu testen, haben die Entwickler bei JetBrains das Early Access Program für Version 2016.2 gestartet.
Aber vorsicht! Es wird explizit darauf hingewiesen, dass die Qualität der EAP-Version der IDE deutlich unter dem Standard von anderen Pre- oder Beta-Releases liegen kann.

Neue Features

Neben einer Reihe von Bugfixes wurden einige Verbesserungen in die neue Version implementiert. Unter anderem wurden im Debugger die Ansichten von Watches mit denen von Variables für eine bessere Übersicht zusammengelegt, außerdem werden in der Funktion Evaluate Expression nun sogenannte Try-and-return-Statements unterstützt.

Im Editor gab es ebenfalls Verbesserungen, so gibt es neue Spell-Checking-Vorschläge basierend auf der Damerau–Levenshtein-Distanz und die Language Injection in YML-Dateien soll nun funktionieren. Rein optischer Natur ist hingegen die neue Möglichkeit, Farbschemata aus Eclipse zu importieren.

Auch Nutzer des Spring-Frameworks und Android-Entwickler können sich auf dieses Update freuen: JetBrains verspricht für IntelliJ IDEA 2016.2 unter anderem die Implementierung der Kernfunktionen von Spring 4.3, neue Inspections und eine verbesserte Performance, außerdem eine bessere Unterstützung von Spring Security ab Version 4.x. Das neue Update soll zudem die Funktionen von Android Studio 2.0 für die Entwicklungsumgebung im Gepäck haben.

Wer die EAP-Version von IntelliJ IDEA 2016.2 ausprobieren möchte, findet die entsprechenden Updates (sowohl für Community und Ultimate Edition) und eine komplette Änderungsübersicht auf der EAP-Homepage. Die Entwickler von JetBrains bitten darum, fehlende Features oder Bugs über den Tracker zu melden.

Update vom 12. Mai 2016

Sicherheitslücke im eingebauten Webserver der IntelliJ-basierten IDEs

Für alle auf IntelliJ basierenden Entwicklungsumgebungen ist ein Sicherheitsupdate veröffentlicht worden. Die Sicherheitslücke des built-in-Webservers, die sogenannte cross-site request forgery (CSRF), erlaubte es Angreifern, ohne Einwilligung des Nutzers, auf das lokale Dateisystem über eine verseuchte Webseite zuzugreifen.

Außerdem war es Angreifern möglich, über verseuchte Webseiten auf verschiedene interne API-Endpunkte, von der IDE gespeicherte Daten und Meta-Informationen (wie etwa die IDE-Version) zuzugreifen oder ein neues Projekt zu öffnen. Verursacht wurde dieser Fehler von zu permissiven CORS-Einstellungen.

Folgende Produkte sind betroffen:

Product Updates Available as of Version (build number)
AppCode 2.1 (129.772)
CLion 1.0 (141.353)
DataGrip 1.0 (143.1410.7)
IntelliJ IDEA 12.1 (129.161)
MPS 3.0 (129.350)
PhpStorm 6.0 (129.291)
PyCharm 2.7 (125.57)
PyCharm Edu 1.0 (139.280)
Rider Private EAP builds prior to build 144.5342
RubyMine 5.4 (129.241)
WebStorm 6.0 (127.68)

Die Produkte ReSharper, ReSharper C++, dotCover, dotMemory, dotTrace, dotPeek, TeamCity, YouTrack, Upsource und Hub sind nicht betroffen und benötigen kein Sicherheitsupdate.

Um das Sicherheitsupdate zu installieren genügt ein Klick auf Check for Updates innerhalb der Entwicklungsumgebung, alternativ kann die aktuellste Version auf der Webseite von JetBrains bezogen werden. Weitere Informationen zu den Sicherheitslücken und eine FAQ finden sich hier.



Original-Artikel erschienen am 18. März 2016 von Autor Hartmut Schlosser:

IntelliJ IDEA 2016.1 verfügbar – der neue IDE-Standard?

Mit IntelliJ IDEA 2016.1 ist das erste für dieses Jahr geplante Update der JetBrains-Entwicklungsumgebung erschienen. Das erste Release nach neuem Namensschema hat durchaus einige interessante Erweiterungen zu bieten.

IDEA 2016.1 folgt dem neuen Versionsschema (wir berichteten), nach dem alle zukünftigen Releases von JetBrains-Produkten einheitlich nach dem Muster YYYY.R benannt werden sollen. YYYY steht für das Jahr, R signalisiert, um das wievielte Release im Jahr es sich handelt. So werden Produkte wie IDEA oder WebStorm, die derzeit im Early Access Program verfügbar sind, als Version 2016.1 veröffentlicht.

IntelliJ IDEA 2016.1 – Was ist neu?

Neben einer erweiterten Code-Vervollständigung für Java 8 und andere Sprachen wie Kotlin, Scala und JavaScript sind es vor allem die vielen Detailverbesserungen, die dieses Release auszeichnen.

So lassen sich für das Debuggen von Java-Anwendungen jetzt Groovy-Ausdrücke im Zusammenhang mit Evaluate Expression und Watches verwenden.

idea-debugger-groovy

Quelle: https://www.jetbrains.com/

 

Für die Arbeit mit dem Versionskontrollsystem Git steht die Unterstützung der mit Git 2.5 eingeführten Worktrees zur Verfügung. Dies soll die Arbeit mit Duplikaten von Repositories erleichtern, da keine vollständigen Clones von Repositories erstellt werden müssen.

Lesen Sie auch: Nach Community-Aufschrei: Lizenzmodell für JetBrains Toolbox nachgebessert

Das IntelliJ-IDEA-Projekt-Modell wurde außerdem mit dem von Gradle synchronisiert und unterstützt nun Custom Source Sets. Abhängigkeiten zwischen individuellen Source Sets werden dabei aufgelöst.

idea-gradle-source-sets

Quelle: https://www.jetbrains.com/

 

Code-Inspections & Refactorings

Von jeher eine der Stärken der IDEA-Entwicklungsumgebung sind die mächtigen Code-Checks und Refactorings. IDEA 2016.1 legt die Messlatte hier noch ein Stückchen höher.

So wurden die Inline und Change Signature Refactorings überarbeitet, um Methoden-Referenzen zu berücksichtigen. Die IDE gibt eine Warnung aus, wenn eine Methode eines funktionalen Interfaces aufgerufen wird, die direkt mit einem Lambda-Ausdruck, einer Methoden-Referenz oder einer anonymen Klasse verbunden ist. Ein Quickfix schlägt das Ersetzen durch den Body der funktionalen Interface-Implementierung vor.

idea-inspection-2

Quelle: https://www.jetbrains.com/

 

Ein weitere hilfreiche Warnung betrifft die Klassen aus java.util.Optional. IDEA 2016.1 meldet sich nun etwa zu Wort, wenn java.util.Optional<T>, java.util.OptionalDouble, java.util.OptionalInt, java.util.OptionalLong oder com.google.common.base.Optional als Typ für ein Feld oder Parameter genutzt wird.

idea-intention-6

Quelle: https://www.jetbrains.com/

 

Spring Boo(s)t

Für Spring-Entwickler dürfte vor allem der erweiterte Support für Spring Boot interessant sein. IDEA hilft nun dabei, Verwendungen der Custom Configuration Properties in Konfigurationsdateien und Metadaten-Files zu finden. Code-Vervollständigungen stehen nun auch in YAML- und banner.txt-Konfigurationsdateien bereit. In Test-Kontext-Setups wird die Annotaion @SpringApplicationConfiguration unterstützt.

idea-spring-boot

Quelle: https://www.jetbrains.com/

 

Auch das Spring Core-Framework erhält Verbesserungen: Neben dem Support für Spring 4.3 stehen nun die Annotationen @EnableBatchProcessing, @EnableLoadTimeWeaving und @EnableSpringDataWebSupport bereit.

Android Goodness

Eine weitere Besonderheit der IntelliJ-Umgebung ist die Tatsache, dass sie die Basis der von Google mitentwickelten Android-Studio-IDE darstellt. Für IDEA-Nutzer birgt das den Vorteil, dass Neuerungen in Android Studio stets auch in IDEA verfügbar gemacht werden. IntelliJ IDEA 2016.1 kommt also mit den Verbesserungen aus Android Studio 1.5 daher, darunter verschiedene neue Lint Checks und die Möglichkeit, den Memory Profiler für die Suche nach Speicherlecks zu nutzen.

Der neue IDE-Standard?

Alle Neuerungen in IntelliJ 2016.1 aufzuzählen, würde den Rahmen dieser Meldung sprengen – eine gute Anlaufstelle für weitere Infos ist die Whats New-Seite – Freunde bewegter Bilder kommen im unteren Video auf ihre Kosten.

Eine Neuerung sei an dieser Stelle aber noch erwähnt. Schauen Sie sich das neue Docker-Plug-in einmal genauer an: Neben dem Support für die Docker Machine wird nun ein separates Tool-Fenster für Docker angeboten, mit dem sich zahlreiche Aktionen durchführen lassen.

idea-docker

Quelle: https://www.jetbrains.com/

 

Die Unterstützung für das Container-Tool in den großen Java-Entwicklungsumgebung war bislang ja nicht besonders fortgeschritten, was sich nun so langsam zu ändern scheint. Auch Eclipse arbeitet fleißig am Docker-Support – innerhalb des von RedHat geführten Linux-Tools-Projektes, aber auch in diversen Community-Plug-ins wie Doclipser.

Lesen Sie auch: JetBrains-Interview mit Hadi Hariri: „Das alte Ertragsmodell stimmte mit dem tatsächlichen Arbeitsaufwand nicht überein“

Abschließend lässt sich sagen, dass die Java-Community sich nur glücklich schätzen kann, ein derart ausgereiftes Tooling-Ökosystem zur Verfügung zu haben. Die Qualität von IDEA, Eclipse und NetBeans, in Kombinatiion mit den Myriaden an Plug-ins für diese IDEs, sucht in der gesamten IT-Welt ihresgleichen. IDEA setzt hier momentan tatsächlich einen Standard, an dem viele andere Tool-Anbieter sich orientieren.

IntelliJ IDEA 2016.1 steht in einer Community Edition für die JVM- und Android-Entwicklung zum kostenfreien Download bereit. Die kommerzielle Variante „Ultimate“ enthält die Erweiterungen für Web- und Enterprise-Entwicklungen.

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