Neues aus dem Hause Red Hat

Infinispan veröffentlicht finale Version 7.2.0

Kypriani Sinaris

©Shutterstock/Vladru

Für die aus dem Hause Red Hat stammende Datenspeichersoftware Infinispan wurde die Version 7.2.0.Final veröffentlicht. Die Software wird als Cache zur Performanceverbesserung, als NoSQL Datenspeicher und zum clustern von Daten in Frameworks und Libraries verwendet.

Neben einigen Bugfixes wurde besonders an der Performance (z.B. bei Massenvorgängen) gearbeitet, um die Software schneller zu machen, so die Entwickler. Listener können ab sofort anhand von DSL-Abfragen registriert werden. Und auch im Bereich Scripting hat sich etwas getan: So ist nun die Erstellung von serverseitigen Skripts möglich, die von HotRod aufgerufen werden können. Eine detaillierte Auflistung aller Änderungen finden Sie hier. Die plattformunabhängige Software steht unter der Apache Software Lizenz 2.0. und ist damit als Open-Source-Projekt frei zugänglich. Infinispan steht auf der Projektseite zum Download zur Verfügung.

Über Infinispan

Infinispan ist ein hochskalierbares In-Memory Data Grid für die Java Virtual Machine (JVM). Entstanden ist das Projekt 2009 aus den Erfahrungen mit der Cluster Caching Library JBoss Cache. Im Gegensatz zu JBoss Cache ist Infinispan eine komplette Plattform inklusive GUI Management Tooling. Mit Infinispan lassen sich Daten-Strukturen auf verteilten Clustern unter Nutzung von Multi-Prozessor- und Multi-Core-Architekturen verarbeiten. Die Einsatzszenarien reichen von verteilten Cache-Systemen über NoSQL Key-Value Stores bis zu Objekt-Datenbanken.

Aufmacherbild:laptop and blue folder von Shutterstock / Urheberrecht: Vladru

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Kypriani Sinaris
Kypriani Sinaris
Kypriani Sinaris studierte Kognitive Linguistik an der Goethe Universität Frankfurt am Main. Seit 2015 ist sie Redakteurin bei JAXenter und dem Java Magazin.
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