In-Memory Data Grids: Hazelcast kündigt JCache-kompatible Version an

Redaktion JAXenter

Am zweiten Tag der diesjährigen JavaOne hat der NoSQL-Lösungsanbieter Hazelcast eine Version seines gleichnamigen In-Memory Data Grids angekündigt, die auf den Java-Caching-Standard abgestimmt ist: Hazelcast 3.3.1 JCache implementiert die Java-Spezifikation (Java Specification Request, JSR 107) für In-Memory-Computing, auch bekannt als JCache. Es ist also ab sofort kompatibel mit der In-Memory-Lösung Oracle Coherence sowie mit Ehcache, dem Pendant aus dem Hause Terracotta.

Vater von JCache

Im Januar hatte Caching-Experte Greg Luck das Unternehmen Terracotta, eine Tochterfirma der Software AG, verlassen und war zu Hazelcast gewechselt. Dort ist er mittlerweile CEO. Luck definierte den JSR 107 maßgeblich mit und sieht im wachsenden In-Memory-Markt eine große Chance für sein neues Unternehmen, wie er uns im JAXenter-Interview mitteilte.

Vater von Ehcache

Luck war es auch, der während seiner Zeit bei Terracotta Ehcache entwickelte. „In-Memory-Computing war früher die Domäne von High-Performance-Computing-Spezialisten. Mit JCache gibt es nun einen Standard, der es reif für eine breitere Verwendung macht“, wird Luck in der Mitteilung zitiert.

Hazelcast ist eine in Java geschriebene Open-Source-Plattform für die Datenverteilung auf Cluster-Systeme. Verteiltes Caching, hohe Skalierbarkeit, memcache-Support und Integrationen mit Spring und Hibernate schreibt sich Hazelcast auf die Fahnen. Erst neulich erhielt das Unternehmen aus Palo Alto Venturekapital in Höhe von 11 Millionen US-Dollar.

Die Hazelcast-Plattform ist in einer Community Edition frei erhältlich.

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