In 7 Schritten zum erfolgreichen Programmierer

Astrid Wagner

Der Schritt vom Hobbyprogrammierer zum Profi ist lang – für alle, die sich davon nicht entmutigen lassen, hat Software-Entwickler Bob Belderbos eine Anleitung in 7 Punkten erstellt:

1. Übung macht den Meister:

Um sich mit den Programmiersprachen vertraut zu machen, empfiehlt es sich, so viel wie möglich und für unterschiedliche Zwecke selbst zu programmieren. Kleine Programme zur Erleichterung oder Erheiterung des PC-Alltags können ein erster Einstieg sein.

2. Quellcodes anderer Programmierer lesen und nachvollziehen:

Durch das Zerlegen und Verstehen der Codes anderer lernt man Automatismen, erkennt eigene Schwachstellen und erweitert sein Verständnis. Hilfreiche Schlüsselfragen eines solchen Unterfangens sind: (1) Was würde ich selbst als Programmierer anders machen? (2) Warum würde ich Änderungen vornehmen? (3) Welche kreativen Lösungswege wurden vom Programmierer gewählt?

3. Immer up-to-date bleiben:

Entwickeln Sie eine selbstverständliche Lerneinstellung. Pro Monat sollten idealerweise zwei Programmierbücher gelesen werden, die verschiedene Konzepte, wie z.B. code complete, clean code, making software oder coders at work abdecken. Auch Online-Tutorials eignen sich zur Weiterbildung.

4. Vielseitiges und umfassendes Lernen:

Ein guter Programmierer ist ein Allrounder. Anstatt sich auf eine bestimmte Technologie festzulegen, sollte man sich stets mit verschiedenen Netzwerken, Betriebssystemen und unterschiedlicher Software vertraut machen.

5. Austausch mit anderen Programmierern:

Besonders hilfreich ist der Austausch mit erfahrenen Programmierern, die den eigenen Fortschritt fördern. Die Zusammenarbeit mit anderen lehrt, die richtigen Fragen zu stellen – eine der Schlüsseleigenschaften eines erfolgreichen Programmierers.

6. Das Bedürfnis der Kunden:

Ein weiterer Grund dafür, einen Blick über den eigenen Computerbildschirm hinaus zu werfen, ist, sich bewusst zu machen, für wen man eigentlich programmiert. Häufig sind die Kunden Laien, denen es weniger um ausgefeilte Befehle, sondern um einfache Bedienbarkeit geht. Doch auch in Zusammenarbeit mit Profis ist eine saubere, klare Sprache von großem Vorteil.

7. Automatisieren häufiger Befehle:

Programme, die die Arbeit bei Automatismen und wiederkehrenden Prozessen erleichtern, vereinfachen die Arbeit und sparen Zeit, die man dann für komplexere Probleme nutzen kann. Hier eignet sich etwa Vim als Texteditor und Git als Version Control Software

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Astrid Wagner
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