In 5 Schritten mit der Android-Entwicklung durchstarten

Judith Lungstraß

Android ist das am weitesten verbreitete mobile Betriebssystem der Welt. Da der Mobile-Bereich in unserer Post-PC-Ära stetig am Wachsen ist und Android Apps praktischerweise auch noch in Java geschrieben werden, sollten sich Java-Entwickler ernsthaft Gedanken darüber machen, mit der Android-Entwicklung zu beginnen.

Die Grundlagen hierzu bietet der von Cagdas Basaraner verfasste Artikel Start Android Development in 5 Minutes in der DZone Mobile Zone. Hier stellt der Autor eine nützliche Übersicht der einzelnen Tools und Technologien zusammen, die man die man für die Android-App-Entwicklung braucht.

Zum ersten eigenen Android-Projekt kommt man in fünf Schritten:

  1. Zuerst braucht man natürlich das passende JDK und die neuste Eclipse Distribution, doch die dürften Java-Entwickler sowieso schon auf ihrem Rechner haben
  2. Nun wird es Android-spezifisch, denn das Android SDK muss ebenfalls heruntergeladen und installiert werden. Achtung: Da die einzelnen Android-Geräte verschiedene APIs verwenden und die irgendwann einmal erstellte Anwendung schließlich mit möglichst vielen darunter kompatibel sein soll, empfiehlt Basaraner, eine große Auswahl an Schnittstellen einzurichten.
  3. Natürlich soll die Android-Entwicklung auch in Eclipse möglich sein und hier kommt das Eclipse Android Development Tools Plug-in ins Spiel. Wählen Sie aus den Developer Tools die Option Android Development Tools aus und schließen Sie die Installation ab.
  4. Um Ihre selbst erstellten Apps irgendwann auch einmal testen zu können, benötigen Sie den im Software Development Kit enthaltenen Android Emulator. Starten lässt er sich über den Android Virtual Device Manager Button in der Toolbar. Anschließend kann man verschiedene Android-Geräte hinzufügen.
  5. Nun, da Sie alle notwendigen Tools eingerichtet haben, können Sie Ihr erstes Projekt erstellen und zwar unter Select File – New – Project – Android Application Project. Vergessen Sie nicht, währenddessen das richtige Build SDK und Minimum Required SDK auszuwählen.

Wie Sie sehen, ist der Einstieg in die Android-Entwicklung leichter als gedacht. Also, worauf warten Sie noch?

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Judith Lungstraß
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