"Immer mehr geschlossene Software-Stacks werden sich öffnen"

Fred Simon

In der Serie „Kaffeesatz lesen: Best of Java 2013“ lassen Vertreter der Java-Szene das Jahr 2013 Revue passieren und geben Ausblicke auf 2014. Heute: Fred Simon, Mitbegründer und Chefarchitekt von JFrog.

Deine Branchentipps für 2014:

  • Es werden mehr und mehr öffentliche APIs erscheinen, die dafür sorgen, dass ursprünglich geschlossene Software-Stacks sich öffnen und Erweiterungen programmiert werden können.
  • Für Code-Infrastruktur (Chef, Puppet, Vagrant, JClouds, etc.) werden immer anspruchsvollere Softwarepraktiken angewendet: CI, automatische Tests, Versionierung, Dependency Management, etc.
  • PaaS und IaaS werden immer mehr miteinander verschmelzen, da die technische Abgrenzung immer unklarer wird. Genauso werden die involvierten Firmen immer mehr zusammenwachsen.

Dein Highlight aus 2013:

Der Wandel hin zu DevOps wurde 2013 forciert. Auch haben immer mehr DevOps wirklich verstanden, dass das Verwalten von Software-Binarys, Versionskonfigurierung und installierbaren Packages nicht auf der Ebene von Dateisystemen zu machen ist. Die Nutzung entsprechender Tools für das Binary-Management ist ein Muss geworden.

Dein Ziel für 2014:

Das Ökosystem von JFrog-Produkten zu erweitern, damit der ganze Prozess, von den Commits bis zum Produkt, ohne menschliche Eingriffe stattfindenkann. Ganz gleich, wie deine Umgebung oder dein Werkzeug aussieht, mit JFrog soll man es entwickeln, deployen und verteilen können.

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Fred Simon
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