IBM startet Apache Spark-Cloudservice

Michael Thomas

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Wie IBM bekannt gegeben hat, bietet das Unternehmen im Rahmen der Bluemix-Cloud ab sofort Spark-as-a-Service. Zudem wurden insgesamt 15 IBM-Kernlösungen mithilfe von Apache Spark einer Überarbeitung unterzogen, die auf eine Beschleunigung ihrer Echtzeit-Verarbeitungsfähigkeiten abzielt.

Laut einer Anfang dieses Jahres von Typesafe durchgeführten Umfrage verwenden 13 % Apache Spark bereits jetzt in der Produktion. 20 % haben fest eingeplant, im Laufe des Jahres 2015 mit der Nutzung zu beginnen und weitere 31 % prüfen, ob eine Verwendung für sie in Frage kommt. Diese Beliebtheit in Entwicklerkreisen kommt nicht von ungefähr: Sein verteiltes Programmiermodel, die Skalierbarkeit und Datenquellenkonnektivität sprechen für das quelloffene Big-Data-Projekt; mithilfe des In-Memory-Frameworks laufen Programme schneller im Speicher, zudem ermöglicht das Projekt Echtzeitanalysen.

Vorteile, die IBM unter dem Namen Analytics on Apache Spark, einem neuen Spark-as-a-service-Angebot, Entwicklern ab sofort auch im Rahmen der IBM Bluemix-Cloud bieten möchte. IBM Analytics for Apache Spark soll dabei eine problemlose Integration mit quelloffenen wie proprietären Tools bieten.

Darüber hinaus hat IBM Apache Spark dazu genutzt, die Architektur zahlreicher Softwarelösungen und Cloud-Services zu vereinfachen: So wurde beispielsweise die Codebasis des Datenaufbereitungs- und Datenveredelungsservice DataWorks von 40 Millionen Codezeilen auf 5 Millionen reduziert.

Aufmacherbild: Cloud computing von Shutterstock.com / Urheberrecht: winui

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Michael Thomas studierte Erziehungswissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und arbeitet seit 2013 als Freelance-Autor bei JAXenter.de. Kontakt: mthomas[at]sandsmedia.com
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