Hudson 3.0 ist da: Continuous Integration à la Eclipse

Judith Lungstraß

Hudson, der bekannte Continuous Integration (CI) Server, feiert sein erstes Major-Release als Eclipse-Projekt. Nach etlichen Meilenstein-Versionen ist nun Hudson 3.0 erschienen.

Teil des Release ist ein überarbeiteter Plug-in-Manager, der die Verwaltung und Installation aus einem Verzeichnis von über 400 bestehenden Plug-ins vereinfachen soll. Auch benutzerdefinierte Plug-in-Verzeichnisse lassen sich mit ihm erstellen. Administratoren können kontrollieren, welche Plug-ins wem zur Verfügung stehen.

Den Footprint des Servers haben die Entwickler um die Hälfte reduziert, vorrangig durch Modernisierung der zugrundeliegenden Bibliotheken. Bibliotheken mit GPL- oder LGPL-Lizenz wurden entfernt, bestehende Bibliotheken auf die neuste Version aktualisiert, Redundanzen aufgelöst.

Hudson Core Scripting und Charting Layers hat man so weit abstrahiert, dass sie verschiedene Technologien wie beispielsweise Eclipse BIRT unterstützen. Das Hudson Web Interface wurde mit Hilfe von jQuery neu gestaltet und ist nun responsive.

Der Hudson Continuous Integration Server 3.0 kann auf der Eclipse-Projektseite heruntergeladen werden. Laut Eclipse Foundation ist er weltweit mittlerweile über 30.000 Mal installiert. Hudson scheint also auch nach der Abspaltung des konkurrierenden Jenkins-Projektes um Hauptentwickler Kohsuke Kawaguchi (CloudBees) ein vitales Leben zu führen.

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Judith Lungstraß
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