HiveMQ 1.5.0 hat Service-APIs im Gepäck

Redaktion JAXenter

Version 1.5.0 des MQTT-Brokers HiveMQ ist erschienen. Erstmals enthalten sind darin Service-APIs, die den Zugriff auf HiveMQ-Interna ermöglichen.

Derzeit sind vier Services verfügbar. Der Publish Service ermöglicht es, MQTT-Nachrichten aus einem Plug-in heraus zu versenden. Der Client Service zeigt alle verbundenen und nicht verbundenen Clients an. Bei verbundenen Clients ist es zudem möglich, Informationen wie den Nutzernamen oder das Client-Zertifikat zu ermitteln. In Kombination mit dem Subscription Service lassen sich die Topics, die ein Client abonniert, anzeigen und bearbeiten. Aufbewahrte Nachrichten werden über den vierten Service, den Retained Message Store, verwaltet. Weitere Services sollen folgen.

Die neue Version unterstützt nun Betriebssysteme auf Debian-Basis. Des Weiteren wurde der Standardport für WebSocket-Verbindungen geändert. Wegen hoher Fehleranfälligkeit wurde er von 80 auf 8000 bzw. 8001 (bei zusätzlicher SSL-/TLS-Verschlüsselung) umgestellt. Außerdem wurde die Zeichenanzahl in der Standard-Client-ID erhöht. Weitere kleine Änderungen und Bugfixes können dem Changelog entnommen werden.

HiveMQ eignet sich insbesondere für den Aufbau von M2M (Machine-to-Machine)-Infrastrukturen im Internet der Dinge. Der Broker bietet ein quelloffenes Plug-in-SDK. Seit Version 1.4.0 wird das WebSocket-Protokoll nativ unterstützt. 

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