Hibernate ORM 4.1.9 fixt Bugs

Judith Lungstraß

Die finale Version von Hibernate ORM 4.1.9, dem freien Persistenz- und ORM-Framework für Java, ist erschienen. Es handelt sich dabei um ein Bugfix-Release der neuesten 4.x-Entwicklungslinie, die seit Januar 2012 verfügbar ist. Auffallend ist, dass ein Großteil der Fixes aus Pull Requests der Community stammt, was beweist, wie aktiv die Hibernate Community tatsächlich noch ist.

So wurde beispielsweise ein Performance Bottleneck in Javassist behoben. EnumType stürzt nicht mehr wegen nicht unterstützten JDBC APIs in Oracle ab und es gibt keine Fehler mehr in den Code-Beispielen des Hibernate-Entwicklerleitfadens. Die kompletten Release Notes können Sie wie immer bei Hibernate nachlesen.

Hibernate 4 zeichnet sich vor allem durch die Rundumerneuerung der internen Struktur aus. Dazu gehört die Trennung zwischen API- und Implementierungsklassen, das Aufräumen veralteter Methoden und Klassen sowie verbessertes Logging mit Unterstützung für Internationalisierung und Message-Codes. Zudem wurde das in Version 3.x optionale Modul Hibernate Annotations in den Kern von Hibernate überführt, sodass diese Abhängigkeit künftig nicht mehr explizit gepflegt werden muss.

Zu den neuen Funktionen zählt die Unterstützung von Mandantenfähigkeit („Multi-Tenancy Support“) und das in Version 4.1 hinzugekommene API für das Laden einer Entität über natürliche Schlüssel. Eine weitere Innovation ist die Service Registry, die es ermöglicht, Standarddienste wie das Handling von JDBC Connections oder von Transaktionen zu ändern oder neu zu implementieren. Außerdem besteht die Möglichkeit, eigene Dienste in der Service Registry anzumelden.

Hibernate ORM 4.1.9 kann über den Blog bezogen werden. Eine gute Einführung in Hibernate 4 findet sich im JAXenter-Artikel „Hibernate 4: Was ist neu?“ von Michael Plöd.

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Judith Lungstraß
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