Heroku Fork: Anwendungen einfach nach Europa oder Amerika migrieren

Eric Herrmann

Dank seinem neuen Fork-Feature, bei dem man komplette Deployments spiegelt, ist eine Migration auf die neue Heroku-Infrastruktur in Europa erheblich vereinfacht geworden. War der PaaS-Anbieter in seinen ersten sechs Jahren lediglich in Übersee ansässig, hatte er kürzlich bekanntgegeben, dass man nach Irland expandiert war. Das Umsatteln bestehender Apps in die jeweils andere Region wurde nun leichter, womit sich Latenzen reduzieren lassen.

heroku fork sind die Zauberworte, die Eure App von Maschine zu Maschine bringen. Dabei laufen folgende fünf Schritte ab:

  1. Ein vorkompilierter Slug Eurer Anwendung wird kopiert
  2. Die Konfigurationsvaiablen werden kopiert; umgebungsspezifische Einstellungen ausgenommen
  3. Add-ons werden zur Verfügung gestellt (ggf. kostenpflichtig)
  4. Postgres-Daten werden kopiert
  5. Der Prozess wird auf einen einzelnen Dyno skaliert

Weitere Besonderheiten der neuen Fork-Funktionalität von Heroku erfahren Sie in der offiziellen Blog-Ankündigung. Falls Sie eine App-Migration planen, empfehlen wir auch die Lektüre des entsprechenden Migration Guides.

Heroku bezeichnet sich selbst als „Cloud Application Platform“, bei der man besonders auf Build- und Deployment-Tools Wert gelegt hat. Eine große Zahl an Add-ons macht den Anbieter als Hort für Daten jedweder Art interessant. Sein Hauptaugenmerk legte Heroku insbesondere auf Apps, die auf Ruby, Node.js, Clojure, Java, Python, oder Scala basieren.

Bild: Heroku-Logo

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Eric Herrmann
Eric Herrmann
Eric Herrmann war von 2012 bis 2013 als Redakteur bei Software & Support Media tätig. Sein Themenschwerpunkt liegt bei Webtechnologien, insbesondere PHP und JavaScript. Vor seiner Zeit als Online-Redakteur hat er Wissenschaftsjournalismus (B. A.) an der Hochschule Darmstadt studiert.
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