Achtung, fertig, los!

Hazelcast und Heimdall partnern für bessere SQL-Performanz

Dominik Mohilo

© Shutterstock.com / johavel

Anwendungen in der Cloud und nach dem On-Premise-Prinzip sind heute Gang und Gebe. Leider passiert es oft, dass die Geschwindigkeit und die Sklarierung Probleme bereiten. Für Hazelcast und Heimdall Data Grund genug, eine Partnerschaft einzugehen, um in diesem Bereich Abhilfe zu schaffen. Gemeinsam möchten sie sich als Komplettlösung für SQL verstanden wissen.

Hazelcast und Heimdall Data haben die Zusammenarbeit an einem Projekt für das intelligente SQL-Caching bekanntgegeben. Die neue, integrierte Lösung soll Probleme bei der Verfügbarkeit von on-premise– bzw. Cloud-Anwendungen beheben. Auch für Skalierungsprobleme, die durch instabile Interaktionen zwischen Anwendung und Datenbank auftreten, soll das neue Projekt Lösungen parat haben.

Bei dem Projekt wird ganz auf die Kombination von Heimdall Data und Hazelcasts In-Memory Data Grid (IMDG) gesetzt. Diese soll als komplette SQL-Lösung herhalten, für die die Hersteller eine leichte Verwaltung und ein nahtloses Deployen versprechen. In erster Linie geht es darum, die Funktionalität von on-premise- und Cloud-Anwendungen erweitern zu können, ohne für jedes Add-on die Infrastruktur aufbohren und optimieren zu müssen.

Bessere Performance ohne Code-Änderungen

Das In-Memory Caching von Hazelcast soll in Verbindung mit Heimdall Data auch die Geschwindigkeit von Anwendungen vergrößern. Dies soll durch die Reduzierung des Query Loads auf den Datenbanken funktionieren. Die Probleme an dieser Stelle sind oft Folge von ineffizienten und latenten Interaktionen mit der Datenbank. Deployt man Hazelcast mit Heimdall, gibt es auch gute Nachrichten für Entwickler und Unternehmen, die bereits bestehende Anwendungen einsetzen: Ohne das Ändern des Codes sollen bestehende Anwendungen fit für Hazelcast gemacht werden.

Greg Luck, CEO von Hazelcast hat die Vorteile des Projektes folgendermaßen dargelegt:

Heimdall does intelligent SQL Load balancing. One aspect of that is caching of SQL queries. This is where Hazelcast comes in, providing the caching infrastructure. Heimdall also allows for failover, security interceptors, separation of read and write traffic and much more. This is an exciting technology and a very nice integration with Hazelcast.

Auch Roland Lee, CEO von Heimdall Data, ist begeistert von der neuen Partnerschaft. Er hebt hervor, dass es in der Industrie ein großes Bedürfnis nach Lösungen für die Optimierung und Skalierung im Bereich des Datenzugriffs-Layers gibt.

Das auf Java basierende In-Memory Data Grid für NoSQL-Datenbanken Hazelcast wird als Open-Source- und Enterprise-Plattform angeboten. Im Jahr 2014 gewann das Unternehmen den JAX Innovation Award für das „Most Innovative Open Tech Business“. Auf die Optimierung von NoSQL-Datenbanken ausgerichtet, greift Hazelcast auf verteilte Datenstrukturen wie Map, Queue, MultiMAP oder Lock zurück.

Das Initial Release von Heimdall Data wurde Anfang dieses Jahres veröffentlicht. Das Projekt dient der Verbesserung der Performanz von Anwendungen durch das Caching von SQL und der Ausfallsicherung von Datenbanken.

Weitere Informationen zur Partnerschaft gibt es auf der Web-Seite von Heimdall. Eine kostenlose Testversion des Bundles können Interessierte sich auf der Download-Seite des Unternehmens sichern.

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Dominik Mohilo
Dominik Mohilo
Dominik Mohilo studierte Germanistik und Soziologie an der Goethe-Universität in Frankfurt. Seit 2015 ist er Redakteur bei S&S-Media.
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