Mit schlichtem Design zum perfekten Code. Was kann die neue Version von Hack?

Hack 2.0 – die Schriftart von Programmierern für Programmierer

Moritz Hoffmann

(c) Beispiel Hack Charakters / Quelle: Hack Website

Von Entwicklern für Entwickler – Mit Hack 2.0 wurde kürzlich die neue Version derjenigen Schriftart vorgestellt, die jenseits der schnöden Ornamentierung nur einem Zweck dienen soll: dem Programmieren. Hack wurde als Open-Source-Projekt entwickelt und erhielt sein Design unter maßgeblichem Einfluss der Projekte Bitstream Vera und DejaVu. Hack eignet sich sowohl für den Einsatz auf dem Desktop wie auch als Webfont und bietet neben seinen aktuell 1534 Zeichen einige besondere Features für Hacker und andere Code-Enthusiasten.

Hack soll mit einem einfachen und ausgewogenem Design auch unter schwierigen Bedingungen auf dem Bildschirm für eine optimale Lesbarkeit in den gängigen Quellcode-Textgrößen sorgen. Dazu wurde eine große x-Höhe/-Breite, ein hoher Durchsatz und ein geringer Kontrast mit PostScript-Hint-Replacement-Programmen und einem Set von True-Type-Anweisungen kombiniert. Hack 2.0 wurde zudem mit einem Sweet Spot für den Bereich zwischen 8px und 12px auf modernen Desktop- und Laptop-Monitoren versehen. Die Designer versprechen unter Anwendung eines HD-Monitors sogar für den Bereich von 6px oder 7px eine angenehme Arbeit am Code.

Hack-Beispiel in 12px (Quelle: GitHub)

 

Als Formatierungen für das neue Hack werden Regular, Oblique, Bold und Bold Oblique angeboten. Die Coding-Schrift für Programmierer verfügt zudem über einige funktionale Schrifteigenschaften wie gebogene Enden und Abrundungen für einzelne alphabetische und nicht alphabetische Zeichen sowie über eine weit angesetzte Punktation in Semi-Bold.

Hack 2.0 wurde unter der Open Font License (OFL) veröffentlicht und steht für Modifizierungen und für den Einsatz im Print-, Desktop- oder Web-Bereich kostenlos zur Verfügung. Auf der Projektseite können sich interessierte Code-Fanatics von der Tauglichkeit der neuen Version überzeugen. Weitere Beispiele sind auf GitHub zu finden.

Aufmacherbild: Hack Charakters von Sourcefoundry / Creative Commons Attribution 4.0 International license

Geschrieben von
Moritz Hoffmann
Moritz Hoffmann
Moritz Hoffmann hat an der Goethe Universität Soziologie sowie Buch- und Medienpraxis studiert. Er lebt seit acht Jahren in Frankfurt am Main und arbeitet in der Redaktion von Software und Support Media.
Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!

avatar
400
  Subscribe  
Benachrichtige mich zu: