Guillaume Laforge zieht persönliche Konsequenzen aus dem Groovy-Grails-Debakel

Groovy-Projektleiter Guillaume Laforge wechselt zu Restlet

Michael Thomas

Restlet Logo (Quelle: restlet.com)

Wie wir berichteten, wird sich Pivotal nach den nächsten Releases Ende März aus der Finanzierung von Groovy und Grails zurückziehen. Was mit den beiden Open-Source-Projekte in Zukunft geschehen wird, ist nach wie vor unklar. Groovy-Projektleiter Guillaume Laforge hat diese unbefriedigende Situation zum Anlass genommen, persönliche Konsequenzen zu ziehen und sich beruflich neu zu orientieren.

Seine Expertise wird ab sofort dem Restlet-Team zugute kommen, das die Groovy-Technologie nutzen will, um seine API-Entwicklertools  darunter APISpark, Restlet Studio und das Restlet Framework  zu vervollkommnen.

Eine Parallele zu seiner bisherigen Arbeit sieht Laforge insbesondere in dem Umstand, dass es sich bei APIs im Grunde um Sprachen handelt, die der Kommunikation zwischen Maschinen und Anwendungen dienen. Groovy bieten sich demnach zahlreiche Anknüpfungspunkte innerhalb einer API-Plattform, von denen Laforge im besonderen die Orchestrierung von APIs, die Definition von Geschäftslogikregeln sowie die Auslösung von Skripten in regelmäßigen Abständen oder beim Eintreten bestimmter Ereignisse nennt.

Laforge zufolge gereichte die Verbindung vom Groovy und APIs in der Vergangenheit bereits zahlreichen Unternehmen zum Vorteil: So nutzt beispielsweise Alcatel-Lucent Groovy, um seine Cloud-Dienste zu orchestrieren, Netflix entwarf mit Nicobar eine dynamische Scripting-Bibliothek für Java und SmartThings arbeitet an Lösungen für das Internet of Things.

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Michael Thomas
Michael Thomas studierte Erziehungswissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und arbeitet seit 2013 als Freelance-Autor bei JAXenter.de. Kontakt: mthomas[at]sandsmedia.com
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