Groovy 2.2 final erschienen

Claudia Fröhling

Groovy-Projektleiter Guillaume Laforge hat Version 2.2 der JVM-Sprache bekannt gegeben. Das Release hat einige neue Features zu bieten, wie die Release Notes zeigen.

Ein zentraler Punkt ist der so genannte Implicit Closure Coercion bei dem man sich an den Lambdas aus Java 8 orientiert hat. Lambdas werden von Java transparent in Interface-Typen konvertiert, die eine einzelne Abstract-Methode beinhalten. Ab Groovy 2.2 ist dies auch für Closures möglich, dem Pendant zu Lambda-Ausdrücken.

Methoden können in Groovy 2.2 nun mit der neuen @Memoized-Annotation versehen werden. Sie nutzt dieselbe Cache-Lösung wie die, die für Closures eingesetzt wird. Auch Groovysh, die Groovy Shell, hat ein paar Erweiterungen erhalten, zum Beispiel Code Completion und ein Doc Command für das Öffnen von JavaDoc und Groovy-GDK-Webseiten. Die vollständige Liste der Änderungen findet sich in den Release Notes.

Vor über einem Jahr war das zweite Major Release der dynamisch getypten Sprache erschienen. Guillaume Laforge hatte die Sprache damals im Interview mit dem Java Magazin als „Javas Cousine“ und „Javas beste Freundin“ bezeichnet. Schließlich sei die Interoperabilität zwischen den beiden Sprachen ein Hauptanliegen und Designrichtlinie des Groovy-Teams.

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Claudia Fröhling
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling hat in verschiedenen Redaktionen als TV- und Onlineredakteurin gearbeitet, bevor sie 2008 zur Software & Support Media GmbH kam und sich bis 2014 um alle Projekte des Verlages im Ressort Java kümmerte. Claudia hat einen Abschluss in Politikwissenschaften und Multimedia Producing. Ihr Google+ Profil findest du hier.
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