Ein Gradle-Plug-in für Jetty

Gretty

Diana Kupfer
Titel

Gretty

Version

0.0.22

Lizenz

MIT

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Alle, die sich bisher vergeblich nach einem geeigneten Gradle-Plug-in für den Webserver Jetty umgesehen haben, werden über Gretty erfreut sein. Gretty ist genau das: ein Gradle-Plug-in für Jetty-Web-Anwendungen mit bereits jetzt großem Funktionsumfang. Entwickelt wird es von Andrey Hihlovskiy. Die Jetty-Versionen 7,8 und 9 werden „out of the box“ unterstützt.

Das Tool steckt noch in den Kinderschuhen – vor wenigen Tagen wurde Version 0.0.22 freigegeben. Trotzdem enthält es bereits eine Reihe interessanter Features. Gretty stellt Gradle-Tasks bereit, die das Starten, Beenden, Testen und Debuggen von Web-Anwendungen automatisieren. Diese Tasks erfordern vorab keine Konfiguration, können aber jederzeit angepasst werden. Gretty unterstützt die gleichzeitige Ausführung beliebig vieler Apps auf einem Jetty-Server. Hot Deployments und Fast Reloads, mit denen bei Änderungen an Dateien kein Neustart der App erforderlich ist, sind mit Gretty ebenfalls möglich. Obendrein werden Java-EE-Annotations „out of the box“ unterstützt.

Auch Integrationstests können mit Gretty durchgeführt werden. In der aktuellen Version ist erstmals eine Testabdeckung mit dem Tool Jacoco möglich. Clientseitig wird dabei der Code von Integrationstexts, serverseitig der Code der Web-App selbst abgedeckt.

Gretty erfordert ein JDK 7 oder 8 and Gradle-Versionen ab 1.11. Es steht unter MIT-Lizenz auf GitHub bereit. 

Geschrieben von
Diana Kupfer
Diana Kupfer
Diana Kupfer war Redakteurin bei S&S Media für die Zeitschriften Java Magazin, Eclipse Magazin und das Portal JAXenter. 
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