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Gradle 2.3 ermöglicht Zugriff auf Metadaten-Artefakte

Michael Thomas

© gradle.org

Das Build-Tool Gradle ist ab sofort in Version 2.3 verfügbar. Das Update erweitert die Möglichkeiten der Abhängigkeitsverwaltung sowie des IDE-Supports und verbessert zudem einige der Kern-Plug-ins.

Features

Ein von der Community in der Vergangenheit vehement nachgefragtes Feature steht mit Gradle 2.3 nun zur Verfügung: Anhand des Artifact Query API hat der Nutzer bei Bedarf jetzt direkten Zugriff auf Metadaten-Artefakte wie ivy.xml and pom.xml, was beispielsweise genutzt werden kann, um ein Offline-Repository zu erstellen.

Im Hinblick auf den IDE-Support ist zu sagen, dass sowohl das Gradle-Tooling-API verbessert als auch zahlreiche Bugs in den IDE-Plug-ins bereinigt wurden. Mithilfe des eclipse-wtp-Plugin verfügt Gradle 2.3 außerdem über eine bessere Eclipse Web Tools Platform-Integration.

Alle weiteren Neuerungen können den Release Notes entnommen werden.

Über Gradle

Gradle kann sich in letzter Zeit einer immer größeren Popularität und Community erfreuen. Maßgeblichen Anteil daran dürfte wohl auch die neue Android-Entwicklungsumgebung Android Studio haben, die das Buildsystem Gradle verwendet. Google stellte die IDE im vorvergangenen Jahr auf der Hauskonferenz I/O vor. Auch in der Eclipse-Community wird Gradle immer beliebter, wie das jüngst vorgeschlagene Projekt „Eclipse Plug-ins for Gradle“ zeigt.

Für einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen, die die neueste Hauptversion von Gradle mit sich brachten, bietet sich der Artikel „Gradle 2.0: Ein Meilenstein“ von Moritz Zimmer und Marek Iwaszkiewicz an.

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Michael Thomas
Michael Thomas
Michael Thomas studierte Erziehungswissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und arbeitet seit 2013 als Freelance-Autor bei JAXenter.de. Kontakt: mthomas[at]sandsmedia.com
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