Gradle 2.2 mit verfeinertem Dependency Management

Redaktion JAXenter
© gradle.org

Ab sofort ist das Build-Werkzeug Gradle in Version 2.2 erhältlich. In der Verwaltung von Abhängigkeiten sind mit „Component Selection Rules“ und „Module Replacements“ neue Funktionen hinzugekommen, die ein feingranulareres Dependency Management ermöglichen.

An der Unterstützung der Codequalität-Plattform SonarQube wurde ebenfalls gefeilt. Der Sonar Runner läuft nun nicht mehr während des Build-Prozesses. Seine Ausführung ist damit leichter zu kontrollieren.

Die in den Code-Qualitäts-Plug-ins hinzugekommene Unterstützung von „Text Resources“ ermöglicht das Teilen von Konfigurationseinstellungen bei Codequalitätsprüfungen. Darüber hinaus können dadurch Textdateien in den Buildprozess einbezogen werden. Dieser neue Funktionalität soll in zukünftigen Releases auch auf andere Gradle-Tasks und -Plug-ins übertragen werden.

Alle Neuerungen können den Release Notes entnommen werden. Der Download befindet sich auf der Startseite http://www.gradle.org.

Die neue Höchstzahl von 23 Entwicklern, die am Release mitwirkten, zeigt, dass Gradle von einer immer größeren Community getragen wird. Einen Popularitätsschub erhielt Gradle wohl auch durch die neue Android-Entwicklungsumgebung Android Studio, die das Buildsystem Gradle verwendet. Google stellte die IDE im vergangenen Jahr auf der Hauskonferenz I/O vor.

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