Gradle 2.1 erleichtert Plug-in-Nutzung

Claudia Fröhling

Das Build-Tool Gradle ist in Version 2.1 erschienen. Im Fokus des Release steht ein vereinfachter Mechanismus zur Nutzung von Community-Plug-ins innerhalb der Builds. Zu diesem Zweck wurde das neue Gradle Plug-in Portal gelauncht, das zum Start bereits über 120 Plug-ins aus der Community auflistet. Nutzern ist es dort möglich, die Liste der Plug-ins nach einem bestimmten Keyword zu durchsuchen.

gradle plugin portal

Mit Gradle 2.1 soll auch die Compilation-Zeit kürzer werden. Dafür sorgt ein neues Feature, das stufenweise Java Compilation unterstützen soll. Dieser Support ist noch „incubating“. Stufenweise Java Compilation kannte man bisher bereits von Apache Ant und Maven, allerdings soll es bei Gradle anders gelöst worden sein, heißt es in den Release Notes, um die Pain Points bei Maven und Ant zu umgehen.

Verbesserungen gab es außerdem im Bereich maven-publish– und ivy-publish-Plug-ins sowie beim Tooling API. Detaillierte Informationen finden sich in den Release Notes.

Gradle 2.0

Erst im Juli war das zweite Major Release des Build-Werkzeugs erschienen. Gradle 2 bot erstmals Java 8 Support und präsentierte sich schlanker und leichtgewichtiger. Wer mehr erfahren möchte, sollte einen Blick auf unseren Artikel „Gradle 2.0: Ein Meilenstein“ werfen.

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Claudia Fröhling
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling hat in verschiedenen Redaktionen als TV- und Onlineredakteurin gearbeitet, bevor sie 2008 zur Software & Support Media GmbH kam und sich bis 2014 um alle Projekte des Verlages im Ressort Java kümmerte. Claudia hat einen Abschluss in Politikwissenschaften und Multimedia Producing. Ihr Google+ Profil findest du hier.
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