Gradle 1.1 RC2 erschienen

Eric Herrmann

Mit dem zweiten Release Candidate von Gradle 1.1 rückt die nächste Version des Build-Tools immer näher. Oberste Priorität bei dem Update lag bei Usability, Bug Fixes und der Schaffung einer Grundlage für die weitere Entwicklung von Gradle 1.x.

Bei den Bugfixes haben die Gradle-Entwickler ihr Hauptaugenmerk auf die Maven-Integration gelegt. Auch das Dependency Management und der OSGi Support wurden fehlerbereinigt.

Zu den neuen Features gehört das komplett überarbeitete Test Logging, das jetzt detailliertere Angaben macht und Exceptions gesondert loggen kann. Die Logs von Tests und Code Quality Reports werden nun automatisch verlinkt, sodass sie aus einigen Editoren heraus mit einem einfachen Klick erreichbar sind. Weitere neue Features entnehmen Sie einfach den Release Notes zu Gradle 1.1.

Darin sind auch einige Deprecation Warnings vorzufinden. So werden Statement Labels nicht mehr lange unterstützt, da ihre ungewöhnliche Syntax für schwer auffindbare Fehler gesorgt hat. In der DSL wurde Project.fileTree(Object) fälschlicherweise als deprecated markiert. Stattdessen muss Project.fileTree(Closure) bis zum Erscheinen von Gradle 2.0 aus dem Code genommen werden.

Beim Update auf Gradle 1.1 ist auch mit Breaking Changes zu rechnen. So müssen einige Gradle-Anwender ihre JDK-Namen im IDEA-Plugin anpassen, da der Default-Wert geändert wurde. Außerdem wird die bisher als deprecated ausgewiesene Methode AbstractTask.getDynamicObjectHelper() nicht länger unterstützt.

Gradle 1.1 RC2 steht für Stabilitätstests auf der Webseite des Release Candidate zum Download bereit.

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Eric Herrmann
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