Gosling: "Spending quality time with my lawyer" - JAXenter

Gosling: "Spending quality time with my lawyer"

Claudia Fröhling

James Gosling hat sich in seinem Blog wieder zu Wort gemeldet und damit Gerüchte bestätigt, nach denen sein Weggang von Oracle nicht unbedingt in beiderseitigem Einverständnis von Statten ging. Neben dem Beantworten der Kommentare zu seinem letzten Blogeintrag habe er vor allem Zeit mit seinem Anwalt verbracht, erzählt Gosling.

Before I quit, several friends said I’d need a lawyer because „this is Oracle we’re talking about“… sadly, they were right.

Noch weiß Gosling nicht, was er als nächstes machen wird, doch amüsieren ihn die Spekulationen, die im Netz kursieren, bespielsweise bei eWeek. Dort stellte Darryl Taft letzte Woche ein paar Vermutungen an. Gosling könne bespielweise

  • bei IBM arbeiten und eine neue Programmiersprache entwickeln. Er hatte bereits bei IBM einen Job.
  • bei Google an der Sprache Google Go arbeiten und würde hier alte Sun-Kollegen wie Tim Bray wiedertreffen.
  • bei Microsoft mit dem Vater der moderenen IDE, Anders Hejlsberg zusammenarbeiten.
  • ein neues Startup gründen
  • an die Universität gehen
  • bei Apple, Red Hat oder SpringSource einsteigen.

Gosling ist sich sicher: Java ist noch lange nicht tot und er wird auch weiter an seiner Entwicklung mitarbeiten. In welcher Form weiß er aber noch nicht. Die Gründung eines Startups wird es aber wohl nicht sein, denn Gosling weiß: „Instead of starting a company, I’ll be having fun.“

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Claudia Fröhling
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