Web-Komponenten erstellen mit Polymer 1.0

Googles Polymer Version 1.0 erschienen

Kypriani Sinaris

©Shutterstock/natalia bulatova

Die Version 1.0 der Library Polymer wurde veröffentlicht. Diese soll die Erstellung und Verwendung von Web-Komponenten einfacher und schneller machen. Mit dem Release der ersten Production-ready-Version versprechen die Entwickler vor allem eins: eine schneller Performance als in der Vorgängerversion 0.5.

Googles Open-Source-Bibliothek Polymer ermöglicht die Erstellung von benutzerdefinierten, wiederverwendbaren Elementen, die in Web-Applikationen eingesetzt werden können. Das 1.0 Release der Core Library Polymer soll auf Chrome 2x schneller und auf Safari 4x schneller laufen als bisher. Damit biete dieses Release eine „dramatisch“ schnellere Performance, so die Entwickler. Demgegenüber sei der Payload signifikant kleiner als in Version 0.5.

In Polymer 1.0 werden Elemente in drei Kategorien unterteilt: Iron Elements, Paper Elements und Neon Elements. Diese Kategorien repräsentieren die Unterteilung in Basiselemente, Material-Design-Elemente und Animations-Elemente. Außerdem steht ein neues Data-Binding-System bereit, das schneller, einfacher zu nutzen und zu debuggen sein soll.

Die vollständige Liste aller Neuerungen in Polymer 1.0 finden Sie hier. Auf GitHub ist zudem, neben einem Katalog von Googles Web-Komponenten, unter anderem auch Vulcanize, ein Build Tool, das HTML-Imports und deren Abhängigkeiten in einer einzigen Datei zusammenführt, zu finden. Mit „Designer“ steht zudem ein Drag-and-Drop-Tool zur Verfügung, das dem Prototyping von mit Hilfe von Polymer erstellten Apps dient.

Welche Rolle soll Polymer in der Webentwicklung spielen? Dazu äußern sich die Entwickler schon in Version 0.5:

While we have our own set of shiny UI components, the meat of Polymer is geared towards developers interested in building web applications on top of Web Component technologies.

Mehr zu Web-Komponenten im neuen Java Magazin

Wenn Sie mehr über Web-Komponenten und Polymer lesen möchten, dann empfehlen wir das neue Java Magazin, welches ab sofort im Handel erhältlich ist. Es erwarten Sie nicht nur spannende Artikel rund um dieses Thema, in einem Potpourri aus Enterprise-, Agile-, Web-Themen und natürlich DevOps, ist für jeden Java-Interessierten etwas dabei.

Aufmacherbild: building blocks von Shutterstock / Urheberrecht: natalia bulatova

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Kypriani Sinaris
Kypriani Sinaris
Kypriani Sinaris studierte Kognitive Linguistik an der Goethe Universität Frankfurt am Main. Seit 2015 ist sie Redakteurin bei JAXenter und dem Java Magazin.
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