Google Web Toolkit: Was ist der Stand der Dinge?

JAXenter: Welche Neuerungen im Google Web Toolkit dürfen wird in den nächsten Monaten erwarten?

Papick G. Taboada: Das neue 2.5er Release steht vor der Tür und bringt eine ganze Reihe neuer Features und Bug-Fixes mit sich. Zu meiner großen Überraschung wurde in diesem Release sehr stark am Unterbau (Compiler) gearbeitet. Dabei hat man den Closure-Compiler von Google in GWT integriert. Hier wurde von Google wieder stark an der Basis von GWT investiert.

Die zweite Botschaft, die mit diesem Release gesendet wird ist die, dass HTML5 stärker in den Fokus rückt. Bisher galt es bei GWT nur, die Features einzuführen, die von allen Browsern unterstützt werden (mit wenigen Ausnahmen). Mit der Einführung von „Elemental“ unterstützt GWT zukünftig die HTML5-Spezifikation, unabhängig davon, ob die Browser diese Features schon bereitstellen oder nicht. Es bleibt dem Entwickler überlassen, sie einzusetzen oder nicht. Dadurch ist die Richtung vorgegeben und die Grundlage für Produkte für GWT geschaffen, die bereits auf neuere Features aufbauen wollen.

Bugfixes. Erweiterungen. Bessere Performance. Aus den eigenen Reihen wird der 2.5er Release als das größte Release in der Geschichte des Frameworks gefeiert. Was danach kommt, steht noch nicht fest.

JAXenter: Vielen Dank für dieses Interview!

Papick G. Taboada ist Softwarearchitekt mit langjähriger Erfahrung. Seine Schwerpunkte liegen auf der Architektur von Java-EE-Anwendungen, agiler Softwareentwicklung und dem Einsatz von Open-Source-Technologien.
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