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Google Web Toolkit 2.6: Erster Release-Kandidat ist da

Hartmut Schlosser

Die Version 2.6 des Google Web Toolkits (GWT) steht vor ihrer Vollendung. Alle geplanten Neuerungen können im ersten Release-Kandidaten begutachtet werden, der ab sofort verfügbar ist.

Generell hat das GWT-Team an einer Verbesserung der Kompiler-Geschwindigkeit gearbeitet. Heraus sticht zudem die Unterstützung für Java 7, die nun per Default aktiv ist. Da der GWT Development Mode in Chrome nicht mehr zur Verfügung steht, werden alternative Möglichkeiten des Debuggens angeboten; insbesondere wurden der Super Dev Mode, die Asserts, das Console Logging und die Fehler-Benachrichtigungen überarbeitet. Nicht mehr unterstützt wird der Internet Explorer in den Versionen 6 und 7.

Zu den aktualisierten Abhängigkeiten gehören HtmlUnit 2.13, Jetty 8.1, Servlet 3.0, Guava 15.0, Protobuf 2.5.0, ASM 4.1, JDT 3.8.3 und Closure compiler 20131014. Die weiteren Verbesserungen am Compiler, an den Librarys und den Developer Tools können in den Release Notes nachgelesen werden.

Bhaskar Janakiraman vom GWT Team macht noch darauf aufmerksam. dass besonders Tests gegen den Internet Explorer 11 willkommen sind. Obwohl noch nicht offiziell unterstützt, sollen IE 11 spezifische Bugfixes möglichst schon im RC2 erledigt werden.

Geplant ist das finale GWT 2.6 Release noch im Jahr 2013. Schon im zweiten Quartal 2014 soll die Version 3.0 folgen. Wie es danach weitergehen soll, kann übrigens die Community (mit-)entscheiden. Derzeit können sich alle GWT User am „The Future of GWT Surveys“ beteiligen, in dem die weitere Marschroute für GWT festgelegt wird. Die Ergebnisse der Umfrage sollen im Dezember 2013 auf der GWT.create 2013 Konferenz vorgestellt werden.

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Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser ist Redakteur und Online-Koordinator bei Software & Support Media. Seine Spezialgebiete liegen bei Java-Enterprise-Technologien, JavaFX, Eclipse und DevOps. Vor seiner Tätigkeit bei S & S Media studierte er Musik, Informatik, französische Philologie und Ethnologie.
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