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Google macht Git-Repository-Tool Hesokuri Open Source

Hartmut Schlosser

Google hat den Git Repository Manager „Hesokuri“ Open Source zur Verfügung gestellt. Mit dem Tool lassen sich Git-Quellcode-Repositorys auf mehreren Maschinen in einem Netzwerk synchronisieren. Bei jedem Commit versucht Hesokuri, die Veränderungen auf alle Computer zu pushen, die eine Instanz des Repositorys in der Konfigurationsdatei halten.

Hesokuri-Entwickler Matthew DeVore vom Google+ Team beschreibt als Hauptanwendungsgebiet des Tools das gesicherte Erstellen von Backups. Hesokuri läuft als Hintergrundprozess und sorgt dafür, dass Backups automatisiert auf verschiedenen Maschinen erstellt werden. Sollte ein Peer Offline sein, wiederholt Hesokuri die Pushversuche, bis es eine Antwort erhält. Werden Commits in einen aktuellen Branch gemerget, werden sie unmittelbar in jedem verbundenen Editor sichbar. „This means that if Hesokuri is running on two or more networked machines, the Git repositories on them are duplicated, backed up, and widely accessible“, schreibt DeVore auf dem Google Open Source Blog.

Hesokuri ist aktuell in der Version 1.0.3 verfügbar, die eine Java Runtime ab der Version 1.7, Git ab 1.7.10.1 und das Clojure-Projekt Leiningen 2.1.3 voraussetzt. Empfohlen wird ein Unix-artiges Betriebssystem, getestet wurde auf Mac OS X und Linux. Allerdings sei auch ein Versuch auf Windows lohnenswert, heißt es auf GitHub, „if you are feeling adventurous.“

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Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser ist Redakteur und Online-Koordinator bei Software & Support Media. Seine Spezialgebiete liegen bei Java-Enterprise-Technologien, JavaFX, Eclipse und DevOps. Vor seiner Tätigkeit bei S & S Media studierte er Musik, Informatik, französische Philologie und Ethnologie.
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