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Google gibt schon Tipps für Android Ice Cream Sandwich

Lukasz Konieczny

Google gibt den Android-Entwicklern bereits erste Hinweise darauf, was sie bei Apps für Ice Cream Sandwich (ICS) zu beachten haben. Tim Bray bekräftigte dabei, dass ICS im Gegensatz zu Honeycomb für alle möglichen Display-Größen konzipiert worden sei und alle bisherigen Android-Apps “vorwärts-kompatibel” zu ICS seien.

In Zukunft sollen die Entwickler ihre Apps flexibel gestalten können, damit sie sowohl auf kleinen Smartphones als auch auf größeren Tablets jeweils optimal dargestellt werden. Ist eine App für Honeycomb nur für große Displays ausgelegt, dann kann der Entwickler von Hand bestimmen, dass die App nicht auf Smartphones installiert werden kann, indem er entsprechende Einträge im Manifest vornimmt. Andernfalls wird die App bei ICS in jedem Fall gestartet werden können. 

<manifest ... >
    <supports-screens android:smallScreens="false"
                      android:normalScreens="false"
                      android:largeScreens="false"
                      android:xlargeScreens="true"
                      android:requiresSmallestWidthDp="600" />
    <application ... >
        ...
    </application>
</manifest>  

Es wird aber auch möglich sein, bisherige Apps für Honeycomb anzupassen, damit sie auch auf künftigen Smartphones mit Android ICS optimal wiedergegeben werden. Hierzu hatte Google bereits mit der Einführung von Fragmenten das nötige Rüstzeug in Android Honeycomb integriert. Mit Fragmenten kann bestimmt werden, welche UI-Elemente jeweils wiedergegeben werden sollen auf unterschiedlichen Screengrößen, wie die Grafik von Google verdeutlicht.

Activities und Fragmente bei Android (Bild: Google)

Entweder es wird nur eine Aktivität bestimmt, deren Fragmente sich dynamisch anpassen oder man bestimmt eine Hauptaktivität Activity A, die eine weitere Activity B auslösen kann. So können auf Tablets im Querformat beide Aktivitäten angezeigt werden, während auf einem Smartphone die Aktivitäten nacheinander erfolgen. Auch die ActionBar aus Honeycomb soll flexibel für Smartphones angepasst werden können. Nähere Details dazu hält Tim Bray auf dem Android Developers Blog parat.

res/layout/main.xml für Smartphone:

<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<FrameLayout xmlns:android="http://schemas.android.com/apk/res/android"
    android:layout_width="match_parent"
    android:layout_height="match_parent">
    <fragment class="com.example.android.TitlesFragment"
              android:id="@+id/list_frag"
              android:layout_width="match_parent"
              android:layout_height="match_parent"/>
</FrameLayout>  

res/layout/main.xml für Tablets:

<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<LinearLayout xmlns:android="http://schemas.android.com/apk/res/android"
  android:orientation="horizontal"
  android:layout_width="match_parent"
  android:layout_height="match_parent"
  android:id="@+id/frags">
  <fragment class="com.example.android.TitlesFragment"
            android:id="@+id/list_frag"
            android:layout_width="@dimen/titles_size"
            android:layout_height="match_parent"/>
  <fragment class="com.example.android.DetailsFragment"
            android:id="@+id/details_frag"
            android:layout_width="match_parent"
            android:layout_height="match_parent" />
</LinearLayout>  
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Lukasz Konieczny
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