Google Cloud Trace: Diagnose-Service erreicht Beta-Phase

Konstanze Löw
©Shutterstock/Amawasri Pakdara

Das im vergangen Jahr auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz Google I/O vorgestellte Diagnose-Tool Cloud Trace hat nun Beta-Status erreicht. Der Service soll App-Entwickler unterstützen, Performance-Problemen auf die Schliche zu kommen und die Leistung der Anwendung zu optimieren. 

Entwickler kämpfen oft mit Problemen in der Perfomance ihrer Anwendungen – Cloud Trace dient dazu, die Ursachen für langsame Anfragen und Verarbeitungen aufzuspüren und zu benennen. Der Diagnose-Service verweist auf Codepassagen, die für Performanceprobleme verantwortlich gemacht werden können. Außerdem werden Informationen zur Verarbeitung der jeweiligen Anfragen angezeigt und voraussichtliche Latenzzeiten angegeben, die die Anwendung benötigt, um die jeweiligen Aufgaben auszuführen. Außerdem stehen einige Werkzeuge zum Fehlerbeheben und Optimieren bereit.

Probleme bei den Ladezeiten werden oft unterschätzt. Welche Konsequenzen eine langsame Performance mit sich bringen kann, erklärt Pratul Dublish. Der Google-Produktmanager spricht in seinem Blogeintrag davon, dass 86 % der Smartphonenutzer eine App wieder löschen, wenn deren Performance zu schlecht ist. Benötigt eine Webseite mehr als vier Sekunden, um zu laden, sind bereits 25 % der potentiellen Besucher abgesprungen. 

Google Cloud ist ab sofort für alle Nutzer der Google Cloud Plattform verfügbar. Weitere Informationen können der Bekanntmachung entnommen werden.

Aufmacherbild: Stethoscope and blood test results von Shutterstock / Urheberrecht: Amawasri Pakdara

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Konstanze Löw
Konstanze Löw
Konstanze Löw hat Germanistik und Kommunikationswissenschaft in Jena studiert. Seit November 2014 arbeitet sie als Volontärin bei der S&S Media Group für die Zeitschriften Java Magazin, Eclipse Magazin und das Portal JAXenter.
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