Memento mori!

Google Cemetery: Google-Produkte killed by Google

Katharina Degenmann

© Shutterstock / BackroundStore

Nicht alles, was Google anfasst, wird zu Gold. Das beweist zumindest die Webseite „Google Cemetery“. Auf diesem virtuellen Friedhof sind alle Google-Produkte gelistet, die nicht mehr auf dem Markt existieren. Neben Name und Jahr ist auch die Todesursache auf dem Grabstein zu lesen.

Google ist nicht nur ein Suchmaschienenriese, sondern auch ein großes Versuchslabor. Doch nicht jedes Experiment ist von Erfolg gekrönt, nein, auch das Scheitern gehört dazu. Das haben so manche Google-Produkte am eigenen Leib erfahren und wurden kurzer Hand vom Markt genommen.

„Die Erinnerung bleibt für immer“

Um ihr Andenken dennoch in Ehren zu halten, errichtete Naeem Nur eine letzte Ruhestätte für die toten Produkte von Google – nämlich einen virtuellen Friedhof namens „The Google Cemetery“. Dort ruhen alle Google-Produkte, deren Existenz durch Google ein Ende gesetzt wurde.

Und wie es sich für einen anständigen Friedhof gehört, hat natürlich jeder Tote bzw. jedes tote Produkt einen eigenen Grabstein. Auf diesem stehen sowohl Name als auch Geburts- und Todesdatum. Klickt man mit der Maus auf den Stein, erfährt man die jeweilige „offizielle“ Todesursache.

Quelle: gcemetery.co

Warum diese Produkte wirklich sterben mussten? – vermutlich besaßen sie kein Potenzial zum Geldverdienen.

Wer sich beispielweise von iGoogle, Lively oder Project Ara persönlich verabschieden möchte, oder einfach wissen will, welche Produkte tatsächlich das Zeitliche gesegnet haben, findet sie alle auf der offiziellen Seite gelistet.

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Katharina Degenmann
Katharina Degenmann
Katharina Degenmann hat Politikwissenschaft und Philosophie studiert. Seit Februar 2018 arbeitet sie in der Redaktion der Software & Support Media GmbH und ist nebenbei als freie Journalistin tätig.
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