Google App Engine 1.8.2 mit neuem Memcache

Hartmut Schlosser

Ein neues Release der Google App Engine steht bereit. GAE 1.8.2 verspricht vor allem Verbesserungen für die Entwicklung hochskalierbarer Anwendungen. Durch die Integration des dedicated-memcache-Moduls (in einer Preview-Version) lässt sich das Cache-Verhalten feingranular einstellen. User können In-Memory Data-Caching-Funktionalitäten erwerben, die Anwendungen beschleunigen und unter Umständen sogar Datenspeicher-Kosten reduzieren. Die App Engine verfügt somit über zwei memcache services: Shared und dedicated, wobei letzterer mit 12 Cent pro GB und Stunde zu Buche schlägt.

Mit den App Engine Modules ist es ab sofort möglich, große Anwendungen in logische Einheiten zu unterteilen, die miteinander kommunizieren und Statful Services teilen. Ein Update hat auch das Google Plug-in für Eclipse erfahren, das nun die Web Tools Platform sowie Java EAR-Dateien unterstützt.

Für Python und PHP-Entwickler ist es einfacher geworden, Git zu nutzen. Zu diesem Zweck steht die Anweisung: $ git push appengine master zur Verfügung. Der Python Interpreter wurde auf Version 2.7.5 aktualisiert. PHP-Entwickler profitieren von einer verbesserten Cloud Storage und einem WordPress-Plug-in.

Alle Änderungen werden auf dem Entwicklerblog beschrieben. Detailliert geben die Release Notes Auskunft über alle Neuerungen in GAE 1.8.2.

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Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser ist Redakteur und Online-Koordinator bei Software & Support Media. Seine Spezialgebiete liegen bei Java-Enterprise-Technologien, JavaFX, Eclipse und DevOps. Vor seiner Tätigkeit bei S & S Media studierte er Musik, Informatik, französische Philologie und Ethnologie.
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