Google Analytics für Android

Die korrespondierende Klasse AnalyticsReceiver muss nicht mehr erstellt werden, da sich diese im SDK schon befindet. Nach der Erweiterung des Manifestes sind bezüglich der App keine weiteren Schritte mehr nötig. Jetzt müssen die Links nur noch verteilt werden. Selbst wenn man keine Links verteilen möchte, kann es sich empfehlen, diese Funktion zu verbauen. Denn viele Anbieter von alternativen Markets leiten ihre Benutzer nur an den originalen Market weiter, wenn diese Interesse zeigen und sich selbst als Herkunft angeben. So kann man feststellen, wie viele Nutzer von externen Quellen auf ihre Play-Store-Seite gelangen und welche davon besonders viele User weiterleiten, um daraufhin diese Quellen weiter auszureizen. Google Analytics stellt auch hierfür sehr aufschlussreiche Daten zur Verfügung.

Abb. 3: Statistiken zu Installationsquellen. (Vergrößern)

Datenschutz

Bitte beachten Sie beim Einsatz von Google Analytics die bestehenden Datenschutzrichtlinien in dem Land, in dem Ihre App veröffentlicht werden soll. Die Daten sind zwar anonymisiert, jedoch weist Google in den Allgemeinen Bedingungen darauf hin, dass die Benutzer darüber informiert werden müssen, dass nicht personenbezogene Daten bei der Nutzung der App gesammelt werden. Ebenso ist es möglich die gesammelten Daten noch weiter zu anonymisieren indem man die IP-Adresse kürzt. Dafür bietet das SDK die Methode setAnonymizeIp. Diese sorgt automatisch dafür, dass nicht mehr rückwirkend zugeordnet werden kann. Diese Funktion sollte man besonders in Deutschland in Anspruch nehmen, da hier Datenschützer schon gegen diesen Dienst ankämpfen.

Lukas Jarosch ist als Softwareentwickler für die Unternehmen ANDLABS und MaibornWolff et al tätig. Sein Fokus liegt hierbei auf der Entwicklung von Applikationen für den mobilen Bereich. Dazu gehören auch die Spieleentwicklung, App Store Distribution und die Mobile-Web-Entwicklung.
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