Happy Gophing!

Go Infografik: Die wichtigsten Sprachkonstrukte auf einen Blick

Dominik Mohilo

© Reneé French (CC BY 3.0 DE) ©SuS Media

Wenige (relativ) neue Programmiersprachen erfreuen sich derzeit einer so großen Belibtheit wie Go. Googles Alternative für „C“ ist immer häufiger Zentrum interessanter Anwendungen und mittlerweile im Mainstream angekommen. Grund genug, sich ein wenig eingehender mit der Sprache zu befassen.

Googles Programmiersprache Go, die auch gerne als „Golang“ bezeichnet wird, ist in der Arbeitswelt angekommen. Das jedenfalls kam bei der aktuellsten User-Umfrage mit mehr als 6000 Teilnehmern heraus, über 67% der Teilnehmer gaben an, Go auch beruflich zu nutzen. Genutzt wird Go vor allem für das Schreiben von APIs und RPC- bzw. Web-Services, aber auch Daemons und Agenten, Skripte und Automationen werden in der Golang geschrieben. Natürlich ist diese Umfrage innerhalb der Go Community ein wenig voreingenommen, doch auch 30 Prozent Teilnehmer unserer großen jährlichen Leserumfrage gaben an, sich in diesem Jahr mit Go befassen zu wollen. Es ist also keineswegs übertrieben zu behaupten, dass Go eine „erwachsene“ Sprache geworden und im Mainstream angekommen ist.

Gopher ante portas: Go hält Einzug auf JAXenter!

Wenige (relativ) neue Programmiersprachen erfreuen sich derzeit einer so großen Belibtheit wie Go. Googles Alternative für „C“ ist immer häufiger Zentrum interessanter Anwendungen und mittlerweile im Mainstream angekommen. Grund genug, sich ein wenig eingehender mit der Sprache zu befassen. Folgende Artikel, Kolumnen und Infografiken sind Teil unserer aktuellen Go-Aktion auf JAXenter:

Happy Gophing!

Erwachsene Sprache – erwachsene Marke

Entwickler sind oft sehr kreative und hochintelligente Menschen. Allerdings haben sie auch einen nicht zu verachtenden Hang zum Nerdigen. Kein Wunder also, dass viele Programmiersprachen Maskottchen haben. PHP hat seinen elePHPant, Java natürlich seinen Duke und Lisp seinen Alien. Auch Googles C-Alternative hat ein Gesicht: den Gopher, von dem viele dachten, er sei quasi das offizielle Logo für die Programmiersprache. Das ist spätestens seit diesem Jahr allerdings nicht mehr der Fall, denn Google hat ein neues offizielles Logo veröffentlicht. Dieses soll den Kernprinzipien der Programmiersprache Ausdruck verleihen, also dem Grundsatz „Simplizität vor Komplexität“. Die Geschwindigkeit von Go und deren Effizient wird durch Bewegungslinien und die runde Form der Buchstaben widergespiegelt, es soll an sich (schnell) bewegende Räder erinnern.

Dieses Logo ist Teil der neuen Definition von Gos Marketingidentität und wurde gemeinsame mit einem Style Guide und grafischen Vorlagen für Präsentationen veröffentlicht. Aber keine Sorge: Der Gopher wird auch weiterhin Herz und Seele des Projekts sein und uns noch viele Jahre begleiten. Er ist aber auch zu niedlich.

Nicht alles eitel Sonnenschein

Obwohl AWS Lambda und Go ein perfektes Team sind, wie Andreas Mohrhardt auf der DevOpsCon 2017 in München feststellte, ist nicht alles Gold, was aus den Schmieden in Mountain View kommt. Soll heißen: Auch Go hat einige Eigenheiten, die man nicht vielleicht nicht so ganz toll findet. Autor Christoph Engelbert schreibt dazu in seinem Artikel 5 Dinge, die man an Go hassen kann (aber nicht muss):

Dass Go gerne eigene Wege beschreitet, wenn es um die Implementierung oder Syntax geht, ist mittlerweile weithin bekannt. In Englisch wird es dabei oft liebevoll als „opinionated“ umschrieben. Das Problem dabei ist, dass viele Konstrukte, die aus anderen Programmiersprachen bekannt sind, bei Go in dieser Form schlichtweg nicht existieren oder sich gänzlich anders verhalten als gewohnt. Gerade Letzteres führt dabei zu unerwarteten Fehlern und mitunter auch zu Unverständnis auf Entwicklerseite.

Go – die Infografik

Da Google bei der Entwicklung von Go immer sehr auf die Rückwärtskompatibilität bedacht ist, sind auch in Version 1.10 keine tiefgreifenden Änderungen vorgenommen worden. Für unsere Infografik hat Tim Scheuermann, Softwareentwickler bei MSA, die wichtigsten Sprachkonstrukte aus den Bereichen Interfaces & Structs, Channels, Maps, Schleifen und Slices zusammengestellt.

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Dominik Mohilo
Dominik Mohilo
Dominik Mohilo studierte Germanistik und Soziologie an der Goethe-Universität in Frankfurt. Seit 2015 ist er Redakteur bei S&S-Media.
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1 Kommentar auf "Go Infografik: Die wichtigsten Sprachkonstrukte auf einen Blick"

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Marc
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Info-Grafik? Wohl eher ein Cheat-Sheet – Wobei das jetzt nicht den Nutzen schmälern soll..