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Versionsverwaltung und Continuous Delivery

GitLab 9.1: Feedback und Canary Deployments

Melanie Feldmann

© Shutterstock / Dmitry Sheremeta

Mit GitLab 9.1 lässt sich Feedback von Externen per E-Mail direkt integrieren. Kein Wechsel mehr zwischen Ticketsystem, E-Mail-Programm und GitLab. Außerdem unterstützt das CI/CD-Tool jetzt Canary Deployments auf Basis von Kubernetes. Während diese Features nur für die Enterprise-Edition kommen, hat auch die Community-Version einige kleinere Updates bekommen.

Um Medienbrüche zu vermeiden, führt GitLab 9.1 in der Enterprise-Edition-Premium (EEP) Service Desk ein. Mit diesem Feature ist es möglich, mit Externen per E-Mail direkt in GitLab zu kommunizieren. Externe können Fehler, Fragen oder Feature Requests  direkt an das zugehörige GitLab-Projekt schicken. Die Entwickler antworten auch direkt aus GitLab. Damit ist für Feedback kein weiteres Tool mehr nötig. Das wiederum spart Zeit und eventuell Kosten.

Ebenfalls für EEP kommen Canary Deployments. Bei Canary Deployments wird nicht der komplette alte Code oder alle Anwendungen aktualisiert, sondern nur bestimmte Teile. Wenn dann ein Problem mit dem Update auftaucht, betrifft dieser nur einen Teil der Nutzer und die Änderung lässt sich schneller rückgängig machen. Mit der Version 9.1 ist nun Canary Deployment auf der Basis von Kubernetes möglich. Wer Auto Deploy nutzt, hat das Feature in wenigen Minuten lauffähig. Für Entwickler, die ihre eigene Pipeline nutzen, gibt es einen Guide.

Visualisierung ist oft der Schlüssel für ein gutes Management. Mit Burndown Charts für die Enterprise Edition Starter baut GitLab visuelle Analyse von Projekten weiter aus. Die Visualisierungen zeigen z. B. wie viele Issues noch nicht geschlossen sind und projiziert auf die Zukunft wann mit dem aktuellen Tempo alle abgeschlossen sein könnten.

Die Community Edition bekommen feine Verbesserungen

In der Community Edition lassen sich jetzt Tags sperren, damit keine neuen hinzugefügt oder gelöscht werden können. Die letzten Suchen werden im Browser gespeichert, um sie später direkt in einem Drop-down anbieten zu können. Diskussionen können jetzt nicht nur direkt an eine Codeänderung angehängt werden, sondern auch an den ganzen Merge Request an sich. Für den Fall, dass man den ganzen Request diskutieren möchte und nicht nur eine spezifische Änderung. Die einzelnen Diskussionen können nun auch in einzelnen Issues bearbeitet und geschlossen werden. Und GitLab funktioniert jetzt auch mit Mircrosoft Team. So lässt sich das gesamte Team über Änderungen informieren.

Die kompletten Änderungen finden sich im zugehörigen Release Post.

Geschrieben von
Melanie Feldmann
Melanie Feldmann
Melanie Feldmann ist seit 2015 Redakteurin beim Java Magazin und JAXenter. Sie hat Technikjournalismus an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg studiert. Ihre Themenschwerpunkte sind IoT und Industrie 4.0.
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