GitHubs Wunschzettel für Entwickler

Project Paper Cuts: Kleinere Verbesserungen auf GitHub in Sicht

Katharina Degenmann

© Shutterstock / Stoklete

Die Entwicklerplattform GitHub hatte in der Vergangenheit immer häufiger mit unzufriedenen Community-Mitgliedern zu tun, da Feedback, besonders bei kleineren Problemen und Ärgernissen, zu wenig von Github beachtet würde. Dem will GitHub nun mit sogenannten Paper Cuts entgegenwirken, die Workflow-Probleme beheben und die UI/UX verbessern sollen.

Seit einiger Zeit beklagen sich Anwender auf GitHub darüber, dass kleine bis mittelgroße Probleme im Workflow von GitHub nicht berücksichtigt werden. Um die Nutzer zufriedenzustellen und die Qualität der Workspaces zu verbessern, hat GitHub nun Project Paper Cuts angekündigt und erhofft sich davon Großes, frei nach dem Motto:

Make the quick improvements that matter most.

Luke Hefson, Product Manager bei GitHub

Das neue Projekt zielt darauf ab, kleinere Code-Schnippsel und damit zusammenhängende UI-Probleme zu beheben, mit denen Benutzer im Workflow jeder Projektentwicklung konfrontiert werden.

Paper Cuts stellt sich vor

Project Paper Cuts widmet sich der direkten Zusammenarbeit mit der Community und GitHub ist so auch weiterhin auf das Feedback der Anwender angewiesen. Das Feedback wird dann entsprechend bearbeitet, mit einem Fokus auf Fixes, die die größtmögliche Wirkung bei möglichst geringem Aufwand haben. Viele Ideen für das Projekt entstammen der Browser-Erweiterung Refined GitHub, deren beliebteste Features bald in GitHub selbst ebenfalls verfügbar sein sollen.

Für GitHub ist Project Paper Cuts eine deutliche Verbesserung im Prozess des Feedbacks und des Consumer Developments – und damit ein wichtiger Schritt nach vorne beim fortsetzen des Aufbaus der Community. Nervige Probleme, die oft auftreten, sollen so bald der Vergangenheit angehören oder zumindest zeitnah behoben werden können.

Alle Informationen zu Project Paper Cuts finden sich auf dem Blog von GitHub.

Geschrieben von
Katharina Degenmann
Katharina Degenmann
Katharina Degenmann studiert Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seit Februar 2018 arbeitet sie in der Redaktion der Software & Support Media GmbH. Nebenbei ist sie als freie Journalistin tätig, ihre ersten redaktionellen Erfahrungen hat sie bei einem regionalen Radiosender gesammelt.
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