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GitHub Enterprise 2.13: Team Discussion, Co-Autoren für Commits und vieles mehr

Savvas Hajiraftis

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GitHub Enterprise 2.13 steht zum Download bereit und soll mithilfe seiner Features die Kommunikation und Zusammenarbeit von Entwicklerteams in Projekten effizienter gestalten. Wir haben uns angesehen, was sich hinter Team Discussions und Co-Autoren für Commits verbirgt.

Open-Source-Projekte und die Softwareentwicklung im Team benötigen mehr als nur das reine Schreiben von Code. Das Projekt muss geplant werden, es gibt Analysen durchzuführen, Designfragen müssen geklärt werden und vieles mehr. Um hier erfolgreich zu sein, braucht man zwei Dinge: eine gute Zusammenarbeit und effiziente Kommunikation. Genau dort setzt man mit GitHub Enterprise 2.13 und den enthaltenen neuen Features Team Discussions und Co-Autoren für Commits an.

Bessere Kommunikation mit Team Discussions

Mit Team Discussions wird GitHub zur Chat-Plattform. Unterhaltungen finden nicht mehr ausschließlich in Issues oder Pull Requests statt, sondern innerhalb der Teams. Dadurch wird verhindert, dass die interne Kommunikation durch projektfremde Beiträge gestört wird. Team Discussions bekommen zudem eine URL-Adresse auf GitHub zugewiesen.

Außerdem können Team Discussions auch für Gespräche verwendet werden, die sich auf andere Projekte oder Repositories beziehen und nicht zu einem bestimmten Thema oder einer bestimmten Anfrage gehören. Anstatt also ein Thema direkt in einem Repository anzusprechen, etwa um eine Idee zu diskutieren, kann nun das gesamte Team einbezogen werden, indem man die Diskussion in eine Team Discussion auslagert.

Team Discussions verfügen über die klassischen Funktionen eines Chat-Programms (Abonnieren von fremden Unterhaltungen sowie einzelner Beiträge, das Abbestellen dieser und das Privatschalten von Beiträgen, die nicht jedem zugänglich sein sollen). Damit wird das Feature zu einem effektiven Werkzeug, wenn es um die Planung eines Projekts geht, da es eine klare Kommunikation im Team ermöglicht.

Team Discussions /Quelle: blog.github.com

Mehr Übersicht durch Co-Autoren für Commits

Mithilfe des Features Commit Co-author können Teams sehen, wer zu den jeweiligen Commits etwas beigetragen hat. Das funktioniert unabhängig davon, wie viele Mitwirkende es gibt. Dadurch soll zudem sichergestellt werden, dass jeder Autor eine Zuordnung im Pull Request und in seinem Beitragsdiagramm erhält.

Commit Co-Authors / Quelle: blog.github.com

Weitere Features

Weiters bringt das Release Features, die unter anderem für einen reibungslosen Serverprozess sorgen sollen. Dafür gibt es die integrierten Authentifizierungs-Provider, die sicherstellen, dass lediglich die vorgesehenen Entwickler, Auftragnehmer und Maschinenbenutzer Zugriff auf die jeweilige Instanz bekommen. Durch das Vorhandensein mehrerer Authentifizierungsprozesse gibt es immer eine alternative Zugangsmethode, falls einmal eine solche ausfällt oder gewartet wird.

Die Pre-receive Hooks wurden ebenfalls erweitert, sodass die Richtlinien konfiguriert werden können, wenn Code an eine Instanz gesendet wird. Mit der Push-Optionen von Git (--push-Optionen) können Entwickler Strings an den Server für die jeweiligen Pre-receive Hooks übertragen. Zudem gibt es in GitHub Enterprise 2.13 die Möglichkeit, Hotpatches für das Clustering ohne Downtime auszurollen. Mit Grafana im Monitoring-Dashboard können Entwickler jetzt auf detaillierte Leistungsdiagramme für die jeweilige Instanz zugreifen. Das hilft dabei, mehr Kontrolle darüber zu haben, wie Daten analysiert und freigegeben werden.

Mehr Informationen hierzu kann man auf der Webseite von GitHub und im Blog-Beitrag zu GitHub Enterprise 2.13 finden.

Geschrieben von
Savvas Hajiraftis
Savvas Hajiraftis
Savvas Dimitrios Hajiraftis ist seit November 2017 Teil der JAXenter-Redaktion und studiert Lehramt an der Technischen Universität Darmstadt.
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