GitBucket: GitHub-Klon powered by Scala

Claudia Fröhling

Wir alle kennen “Fork me on GitHub”, aber haben Sie auch schon von “Fork GitHub” gehört? Ein Entwickler hat diesen Sommer nämlich nach diesem Motto ein interessantes neues Projekt gestartet: Er hat einen GitHub-Klon in Scala entwickelt.

GitBucket setzt auf Scalatra, ein freies Web-Mirco-Framework, das selbst wiederum vom Ruby-Framework Sinatra inspiriert ist. Scalatra kann man als Alternative zu Lift oder Play! ansehen, wobei es sich wie gesagt um ein Micro-Framework handelt, also so minimalistisch wie möglich aufgebaut ist. Neben Scalatra baut GitBucket außerdem auf der JGit-Implementierung auf, also der Java-Version des VCS Git.

Ziel von GitBucket ist es, in kurzer Zeit einen privat gehosteten GitHub-Klon aufzubauen. Dafür wird theoretisch nur ein GitBucket war-File und ein Apache Tomcat benötigt. Features der aktuellen Version sind unter anderem Public und Private Git Repositories, User Management, LDAP-Integration und Mail-Benachrichtigungen. Für die folgenden Releases sollen Features wie Network Graph und Changeset-Kommentare implementiert werden. Mehr Informationen gibt es auf der GitHub-Seite des Projekts.

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Claudia Fröhling
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling hat in verschiedenen Redaktionen als TV- und Onlineredakteurin gearbeitet, bevor sie 2008 zur Software & Support Media GmbH kam und sich bis 2014 um alle Projekte des Verlages im Ressort Java kümmerte. Claudia hat einen Abschluss in Politikwissenschaften und Multimedia Producing. Ihr Google+ Profil findest du hier.
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