Git-Repositorys selber hosten: GitLab 7.3 erschienen

Hartmut Schlosser

GitLab bringt das GitHub-Feeling ins Intranet. Mit dem Open-Source-Tool lassen sich Git-Repositorys auf den eigenen Servern hosten. Geläufige Features wie Code Reviews, Issue Tracking, Wikis und Activity Feeds sind genauso an Bord wie eine LDAP/AD-Integration. Die aktuell erschienene Version 7.3 bietet weitere neue Funktionen.

GitLab 7.3

GitLab kommt in einer freien Community Edition und einer kommerziell unterstützten Enterprise Edition daher. Die neue Version 7.3 bringt der Community Edition deutliche Performance-Gewinne bei großen Pushes. Wurde früher für jeden Branch ein eigener Worker erzeugt, so übernimmt ein Worker jetzt alle Branches eines Pushes.

Im neuen „Zen“-Modus lassen sich Repositorys im Vollbild bearbeiten. Ein „Comment and close“-Button, neue Keyboard-Shortcuts sowie Wiki- und Snippets-Suchen runden das Bild der Community Edition 7.3 ab. In der Enterprise Edition ist es nun möglich, mehrere LDAP-Gruppen einer einzigen GitLab-Gruppe zuzuordnen.

GitLab verarbeitet 25.000 User auf einem Server, ist aber auch auf Server-Clustern zu betreiben. Die Enterprise-Edition beinhaltet verschiedene Support-Leistungen abhängig vom gewählten Subscriptionsmodell (Basic, Standard, Plus). Im Einsatz ist GitLab bereits bei illustren Unternehmen wie Alibaba, O’Reilly und Qualcomm.

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Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser
Content-Stratege, IT-Redakteur, Storyteller – als Online-Teamlead bei S&S Media ist Hartmut Schlosser immer auf der Suche nach der Geschichte hinter der News. SEO und KPIs isst er zum Frühstück. Satt machen ihn kreative Aktionen, die den Leser bewegen. @hschlosser
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