Git 2.0 ist (fast) da! [Update]

Claudia Fröhling

Update: Auch wenn die Release Notes wie gestern geschrieben öffentlich zugänglich sind, ist das zweite Major Release von Git noch nicht verfügbar. Daher möchten wir diese News hier gerne berichtigen.

Das neue Release bringt unter anderem eine neue Semantik mit sich, so ändert sich beispielsweise die Art des Push, wenn bei „git push [$there]“ nicht angegeben wurde, was gepusht werden soll. Per Default nutzt Git 2.0 die „einfache“ Semantik, heißt es in den Release Notes.

Im Falle, dass „git add –u“ und „git add –A“ ohne pathspec laufen, handelt es sich ab Git 2.0 um eine Tree-weite Operation, auch wenn es eigentlich in einem Sub-Directory läuft. Außerdem bedeuten „git add <path>“ und „git add –A <path>“ jetzt dasselbe.

Einige Commands für den Commit, wie pull und rebase beispielsweise, haben ab sofort die Option „—gpg-sign“. Dabei kann der Entwickler einstellen, dass „git commit“ dem Commit immer eine GPG-Signatur mitgibt.

Git 2.0 wird das Bitmap-Index-Feature vom Eclipse-Bruder JGit übernehmen, was vor allem zu einer besseren Performance führen soll. Eine vollständige Liste der Änderungen findet sich in den Release Notes.

Wer sich dem Thema Git und Versionskontrolle nähern möchte, sollte einen Blick auf Ben Straubs Artikel „Git ist einfach – wenn man weiß, wie“ hier auf JAXenter werfen.

Geschrieben von
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling hat in verschiedenen Redaktionen als TV- und Onlineredakteurin gearbeitet, bevor sie 2008 zur Software & Support Media GmbH kam und sich bis 2014 um alle Projekte des Verlages im Ressort Java kümmerte. Claudia hat einen Abschluss in Politikwissenschaften und Multimedia Producing. Ihr Google+ Profil findest du hier.
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