Tipps & Tricks sowie Best Practices vom AOP-Guru

Getting Organized!

adrian colyer

In den letzten Jahren habe ich viele verschiedene Leute Eclipse nutzen sehen. Fast alle haben Eclipse in der Default-Konfiguration verwendet. Mein Eclipse unterscheidet sich da erheblich, sodass ich gemeinsam mit Ihnen ein paar Punkte durchgehen möchte, die das Maximum aus Ihrer IDE für die Java-Entwicklung herausholen werden. Ich werde Ihnen zeigen, wie Sie die Arbeit mit mehreren Workspaces, Projekten und jeder Menge .jar-Dateien organisieren. Außerdem möchte ich erläutern, wie Sie die IDE konfigurieren können, um besseren Code zu schreiben, und wie die Java-Perspektive am effektivsten einzustellen ist. Und wie Sie sich sicher schon gedacht haben, werde ich ein paar Tipps für die Arbeit mit AspectJ einstreuen.

Ich habe jederzeit mehrere Workspaces verfügbar (nach kurzer Überprüfung sind es zurzeit gerade acht). An jedem wichtigen Projekt bzw. jeder Version eines Projekts arbeite ich mit einem anderen Workspace. Im Moment sind es beispielsweise Workspaces für die Entwicklung mit Aspect J 1.5.1, Spring, dem AspectJ 1.5.0-Release-Bereich, einige nur für Präsentationen, einer ist dem Einsatz bei Fortpictureungen vorbehalten usw. Es kommt häufig vor, dass ich Eclipse zwei- oder dreimal gleichzeitig geöffnet habe.Die erste ganz praktische Frage ist, wie man nun die verschiedenen Eclipse auseinander halten und der Taskbar oder den Fenstern (ALT + TAB) zuordnen kann. Ich starte Eclipse immer von der Kommandozeile aus mit einem Skript. Der -showlocation Flag fügt die Workspace Location der Windows Titlebar hinzu, sodass man leicht erkennen kann, welches Fenster zu welchem Workspace gehört. Für gewöhnlich starte ich Eclipse mit etwas mehr Speicher (so geht alles ein bisschen flotter). Eine gute Voreinstellung für den Start von Eclipse, um ein umfangreicheres Projekt zu bearbeiten, könnte folgendermaßen aussehen:

Abb. 6: Visualizer-Menü: Resources und Markers

„Resource and Markers Provider“ zeigt Ihnen, wo sich all Ihre Breakpoints, Task Markers, Warnungen und Fehler befinden. Anhand der Optionen im Visualizer-Menü können Sie genau die Untergruppen auswählen, die Sie interessieren.Zu guter Letzt sollten Sie sich das Mylar-Plug-in für Eclipse ansehen (falls Sie das nicht schon längst getan haben). Gehen Sie über www.eclipse.org/mylar zur Documentation-Seite und schauen Sie sich die Flash-Videos an. Besonders wenn Sie mit Bugzilla arbeiten, ist Mylar fantastisch. Mylar hätte einen eigenen Artikel verdient, sodass ich nicht versuchen werde, es hier zu beschreiben – probieren Sie es einfach aus, Sie werden es nicht bereuen!Adrian Colyer ist seit Anfang Oktober Chief Scientist bei Interface21 und Kopf des AspectJ-Projekts auf eclipse.org. Auch ist er Co-Autor des Buches „Eclipse AspectJ: Aspect-Oriented Programming in Eclipse with AspectJ and AJDT“ und wurde 2004 im Magazin „MIT Technology Review“ als einer von 100 „young innovators in the world“ gewählt. Seine Arbeit unterteilt sich in die Entwicklung von Tools und Technologien zur Unterstützung der aspektorientierten Programmierung (AOP), die Aufklärung und Unterstützung von Teams, diese Ideen aufzugreifen bzw. anzuwenden und schließlich dem Schreiben und Vortragen zu Themen aus dem AOP-Bereich. Mehr Infos zu Adrian Colyer: www.aspectprogrammer.org/blogs/adrian.

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adrian colyer
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