Digitalisierung der Gesellschaft

Geschäftsmodelle im Internet der Dinge und mit Industrie 4.0

Bertram Geck

© Shutterstock.com/Rawpixel

Nachdem mit „Industrie 4.0“ und „Internet der Dinge“ zwei Begriffe geprägt wurden, die eine große Bedeutung für die deutsche Wirtschaft haben sollen, fragt man sich, was das „Internet der Dinge“ eigentlich ist. Man fragt sich ebenfalls, warum gerade jetzt mit Industrie 4.0 in Deutschland so intensiv geworben wird. Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Digitalisierung der Gesellschaft, gibt einige Beispiele für das Internet der Dinge und neue Geschäftsmodelle.

In seiner Veröffentlichung „The Computer for the 21st Century“ prägte Mark Weiser 1991 den Begriff vom „Internet der Dinge“ als allgegenwärtige Computer. Statt – wie derzeit – selbst Gegenstand der menschlichen Aufmerksamkeit zu sein, soll das „Internet der Dinge“ den Menschen bei seinen Tätigkeiten unmerklich unterstützen. Die immer kleineren eingebetteten Computer sollen Menschen begleiten ohne abzulenken oder überhaupt aufzufallen. Viele einzelne Dinge, intelligent vernetzt, schaffen nach dieser Vorstellung ganz neue Lebensmöglichkeiten für die Menschen.

Internet der Dinge vs. Industrie 4.0

Zuerst einmal möchte ich davor warnen, Industrie 4.0 und Internet der Dinge zu verwechseln. Internet der Dinge bedeutet, die Vernetzung von allen möglichen Gegenständen über das Internet, während Industrie 4.0 sich auf die industriellen Aspekte davon bezieht. Hierbei werden die klassischen, meist mechanischen und elektronischen Steuerungseinrichtungen sowie die Werkzeuge und Werkstoffe mit der IT vernetzt und Teil des Internets. Deutschland ist eine Industrienation und hat viele Stärken in diesem Bereich. Daher steht grade in Deutschland der Begriff Industrie 4.0 im Vordergrund. Eigentlich beschreibt er jedoch nur einen Ausschnitt aus dem großen neuen Blumenstrauß der digitalen Revolution.

Rasante Entwicklung

2012 gab es 5 Milliarden Handyverträge. Zusätzlich gibt es Sensoren, Laptops und andere vernetzte Geräte. Für 2015 werden 25 Milliarden vernetzte Geräte geschätzt. Für 2020 werden schon 50 Milliarden vernetzte Geräte geschätzt. Heute sind wahrscheinlich nur 1,5 Prozent der vernetzbaren Geräte vernetzt. Diese Zahlen geben einen ungefähren Eindruck von dem, was auf uns zukommt.

Abb. 1: Geschätzte Zunahme der vernetzten Geräte

Abb. 1: Geschätzte Zunahme der vernetzten Geräte

Beispiele im Alltag

Gesundheit und Wellness: Das Internet kommt immer näher an uns Menschen heran und sogar in uns hinein. Ein Beispiel ist der Verein Cyborg e.V., der in Berlin gegründet wurde. Das ist ein Verein von und für Menschen, die mit Prothetik zu tun haben. Sei es, sie tragen oder fertigen Prothetik oder sie prüfen die Geräte. Es gibt interessante Bespiele für Prothetik in der digitalen Welt: da gibt es Hörprothesen, so genannte Cochlea-Implantate, die man digital so einstellen kann, dass sie Umgebungsgeräusche wegdimmen, oder Gelenkmotoren, die per Bluetooth ansprechbar sind. Aber auch Blutzuckersensoren bieten die Möglichkeit, die Insulinwerte zu monitoren, Ärzten Zugriff zu gewähren und die Insulinzufuhr zu steuern. Ein anderes Beispiel ist eine Smartwatch, mit der man die Anzahl der im Alltag gegangenen Schritte zählen und die Schlafdauer messen kann, noch mit einer Waage vernetzt erhält man Empfehlungen für die gesunde Ernährung und Lebensführung.

Beispiele im Auto: Die Zahl der motorisierten Fahrzeuge liegt heute nach WHO-Angaben bei 1,6 Milliarden. Seit 2007 ist sie um 15 Prozent gestiegen. Wenn in den nächsten fünf Jahren nochmal 15 Prozent dazu kommen, von denen jedes „connected“ ist, können eine Viertelmilliarde Sensoren die Straßen entlang fahren und Teil des „Internet der Dinge“ sein und mit einem Schlag neben den Smartphones die größte Kategorie im „Internet der Dinge“ werden. Vernetzte Fahrzeuge bieten im Sicherheitsumfeld viele Möglichkeiten. Bei Diebstahl zum Beispiel kann das Fahrzeug oder bei Vergehen können nicht kooperative Fahrzeugführer digital gestoppt werden. Das EPS-System warnt in Echtzeit vor Glatteis oder das GPS-System übermittelt die Fahrgeschwindigkeit an die Verkehrsleitsysteme. Straßenkarten, Informationen des eigenen Fahrzeugs und anderer Fahrzeuge und der Wunsch des Fahrers werden intelligent verknüpft. Die Autobranche arbeitet derzeit an der Entwicklung selbstfahrender Fahrzeuge. Parkassistenten oder Bremshilfen bei geringen Geschwindigkeiten sind bereits Realität.

Weitere Beispiele: In Australien werden Haie mit Sensoren ausgestattet, die dann ihre Position twittern. Damit werden Schwimmer durch diese Tweeds gewarnt, dass Haie in der Nähe sind. Ob dadurch Unfälle vermieden werden, wurde nicht wissenschaftlich belegt, aber die Möglichkeit, die Tweeds des Hais zu empfangen und entsprechend drauf zu reagieren, hat jeder Benutzer von Twitter.

Geschäftsmodelle: Warum hat der in den 90ern vorgestellte Kühlschrank nicht gegriffen? … „Imagine this“, Adrian King, president of ICL’s retail system division told the BBC back in 1999. „You’re in the kitchen and notice that you’re running low on eggs. You swipe the carton past the barcode scanner, which makes a note on its personal ‚shopping list‘. When you’re ready, you send the list to a nominated supermarket, which can then make up and deliver the order to your home.“
… weil kein tragfähiges Geschäftsmodell dahinter stand. Der Kühlschrankhersteller und der Lebensmittelversender hatten als einzige ein Geschäftsmodell. Der Besitzer des Kühlschranks wusste allerdings immer, was im Kühlschrank fehlt, und war nicht bereit die Zusatzkosten zu tragen. Der Lieferant hatte damit kein Geschäftsmodell mehr. Dieser Kühlschrank wird auch heute keinen Erfolg haben, aber jetzt ändern sich die Voraussetzungen für weitere Geschäftsmodelle. Bisher waren die „Dinge“ fest miteinander verdrahtet. Digitalisierung bietet die Möglichkeit an, Dinge und Prozessschritte einfach aus dem Ablauf raus und wieder reinnehmen zu können. Dies kann man z. B. bei neuen digitalen Haussteuerungen sehen, die man am ehesten mit dem Internet der Dinge in Verbindung bringt. Während bei den klassischen Haussteuerungen die Einheiten festverdrahtet waren, kann man heute schnell einen Sensor hinzufügen und einen Schalter wegnehmen, ohne das ganze Netz neu legen zu müssen. Regeln können schnell und einfach programmiert und verändert werden.

Neue Geschäftsmodelle durch das Internet der Dinge

BMW sucht nach neuen Geschäftsmodellen vor allem für die Zukunft der Mobilität – und musste lernen, dass das herkömmliche Automobil darin nur noch eine geringe Rolle zu spielen scheint. In Zukunft wird mit Park-Apps, Mietfahrzeuge und anderem nur noch Mobilität verkauft. BMW springt mit seinen Erkenntnissen auf das Power-by-the-Hour-Businessmodell auf. Dies bedeutet aber für das Unternehmen auch, einen steinigen Weg zu gehen. Neue Geschäftsmodelle im Unternehmen zu integrieren, muss erst erlernt werden: „Es reicht nicht mehr, nur ein Auto zu verkaufen“, sagt Ulrich Kranz, „es müssen in Zukunft Konzepte sein.“ Das Produkt Auto werde zur Dienstleistung Mobilität. „Wir müssen“, sagt Kranz, „den Automobilbau teilweise neu erfinden.“ Eine Idee dazu ist das Projekt DriveNow (Abb. 2).

Abb. 2: Tarife für DriveNow (Screenshot de.drive-now.com)

Abb. 2: Tarife für DriveNow (Screenshot de.drive-now.com)

Disruption wird Alltag im Unternehmen

Disruption bedeutet, aus dem bestehenden Geschäftsmodell auszubrechen und ein neues Geschäftsmodell zu entwickeln und zu realisieren, z. B. indem man von einem Produktgeschäft zu einem Lösungsangebot übergeht. Ein klassisches Beispiel ist das „Power-by-the-Hour“-Modell von Rolls Royce. Im Vordergrund steht der Nutzen- anstatt der Produktverkauf. Rolls Royce verkauft ein Rundum-sorglos-Paket aus Produkten und Dienstleistungen, um Schubkraft sicherzustellen. Der Begriff „Power-by-the-Hour“ wurde zwar schon in den 60ern geprägt, Rolls Royce hat ihn jedoch nun auf einen neuen Level gehoben. Der Erfolg des Modells hat das Weiße Haus in Washington dazu bewogen, dies im großen Stil umzusetzen, was durch erhebliche monetäre Einsparungen belohnt wurde. Bei dem Geschäftsmodell Produkt-Service-System, auch Hybrides Leistungsbündel genannt, handelt es sich um eine auf die Bedürfnisse des Kunden ausgerichtete Problemlösung, indem Sach- und Dienstleistungsanteile integriert werden, wobei die angestrebte Lösung, die zu verwendenden und aufeinander abzustimmenden Sach- und Dienstleistungsanteile determinieren. Fokus dieses Geschäftsmodells ist die Erfüllung von funktions-, verfügbarkeits- oder ergebnisorientiertem Kundennutzen.  Viele dieser Lösungen werden erst jetzt durch die Technologie des „Internet der Dinge“ in großem Stile realisierbar. Der Einsatz kann sich nun auf die vielseitigen Bereiche des Alltags ausbreiten. Beispiele für die Transformation vom Produkt zur Lösung sind:

• Wärme anstatt Heizungen: digitale Sensoren, digitale Heizungssteuerungen und digitale Stromzähler schaffen die Grundlage für komfortable Heizungssteuerung sowie hoch automatisierte Wartung.
• Mobilität anstatt Fahrzeugmodelle: Wie vorher beschrieben, wird das Produktgeschäft Fahrzeug um die Dienstleistung Mobilität erweitert.

Neue digitale Geschäftsmodelle

Ein Beispiel für ein Geschäftsmodell, das vollständig digital ist und keinerlei physikalische Assets benötigt (ausgenommen die Büros, Rechner und Telefone), ist der Lieferservice Shutl aus England. Der Paketdienstleister in London besteht zu 100 Prozent aus digitalen Geschäftsprozessen, er hat keine eigenen Fahrzeuge, beschäftigt keine Abholer, er ist nur als Broker tätig und vermittelt zwischen Versender, Lieferanten und Empfängern auf Basis bestehender Transportsysteme. Hier spielt das Internet der Dinge eine wichtige Rolle, indem alle Daten der Prozessschritte des Transportprozesses von Paketen und Lieferanten über Sensoren und Smartphones in die digitalen Prozesse integriert werden.

Die sechs Aufgaben für Unternehmen

Die Unternehmen der Gegenwart können sich systematisch auf die Digitalisierung vorbereiten. Dazu müssen sie einerseits die Voraussetzungen im Unternehmen bereitstellen und andererseits die Umsetzung treiben. Um ein Unternehmen für die digitale Transformation vorzubereiten, muss es initial folgende drei Aspekte berücksichtigen:

1. Verantwortlichkeit für die Digitalisierung benennen: Oft entsteht im Unternehmen die Rolle des CDO (Chief Digitalization Officer) oder der CIO übernimmt diese Rolle. Man kann aber auch feststellen, dass diese Rolle vereinzelt im Marketing oder Vertrieb liegt. Diese Rolle hat die Verantwortung für den digitalen Business Case. Das Geschäftsmodell wird hier definiert, evaluiert und zur Entscheidung gebracht.
2. Die digitale Struktur muss sich um den Kunden ranken und nicht um das eigene Unternehmen: Wenn ein Unternehmen digital wird, muss es sich nicht an analoge Sequenzen halten, sondern kann die Prozesse beliebig sortieren. Die Kunden müssen nicht von Abteilung zu Abteilung wandern, um ihre Wünsche zu erfüllen, sondern können mit einem Wunsch zu einem Ansprechpartner und werden ohne Bruch durch den Kaufprozess geführt. Der Kunde erhält einen reibungsfreien Pfad vom Auswahlprozess über den Kaufprozess bis hin zum Nutzungsprozess.
3. Befähigung des eigenen Unternehmens zum digitalen Geschäft: Alle beteiligten Abteilungen des Unternehmens müssen die Digitalisierung verinnerlichen. Ohne die Mitarbeiter wird die Digitalisierung keinen Erfolg haben.

Digitale Fähigkeiten für die Umsetzung

Die Befähigung des Unternehmens ist heute oft eine experimentelle Aufgabe für das Management. Die Fähigkeiten im Unternehmen sind in drei Säulen aufgeteilt:

1. Strategie: Definition und Kommunikation der digitalen Strategie sind unerlässlich, um alle beteiligten Rollen in die richtige Richtung mitzunehmen.
2. Transformation: Die digitale Transformation muss geordnet stattfinden. Nichts passiert einfach so. Ein solches Projekt ist nicht in der Mittagspause definiert und gesteuert. Es kann auch mal einige Jahre dauern. Es muss geprüft werden, welche Tätigkeiten im Unternehmen verbleiben und welche ausgelagert werden. Wann immer ein Teilerfolg zu verzeichnen ist, muss dieser im Unternehmen kommuniziert werden. So steigert sich der Schneeballeffekt, in dem mehr Mitarbeiter intrinsisch an der digitalen Entwicklung mitarbeiten.
3. Operativ: Wenn die Transformation stattgefunden hat, müssen die digitalen Aktivitäten und Geschäfte auch geführt werden. Hier muss es operative Einheiten geben, die das verantworten. So muss zum Beispiel bei einer Erweiterung auf Cloud-Dienste eine Cloud betrieben werden, vom Hosting bis hin zum Support. Bei Integration von Social Media in das Portfolio muss ein Monitoring der Netzwerke sowie ein Reaktionsprozess etabliert werden. Hier müssen auch Make-or-buy-Prozesse etabliert werden.

Diese Aspekte sind je nach Unternehmen und Geschäftsmodell individuell zu betrachten. Die Qualität der drei Fähigkeiten kann über ein Reifegrad-Assessment analysiert werden.

Was ist in den digitalen Strategien noch zu beachten?

Wer gibt, wird bekommen: Der Trend geht zur Offenheit. Nur wer sich öffnet, kann am großen Spiel teilnehmen. Das Internet der Dinge lebt von der Vernetzbarkeit der Dinge. So einfach ist es aber nicht. Wer erwartet, dass er das Lautsprechersystem von Sonos mit dem Körpersensor Fitbit und der Haussteuerung von Nest verbinden kann, der steht vor einer Aufgabe, die noch nicht ohne Mehraufwände gelöst werden kann. Zwar bemühen sich Start-ups um diese Interoperabilität, aber es ist noch ein langer Weg dorthin. Unternehmen werden schneller erfolgreich, wenn sie sich öffnen und Schnittstellen für Mehrwertdienste anbieten.

Sicherheit beachten

Ich möchte den kleinen Exkurs in das Internet der Dinge nicht beenden, ohne einen schwierigen aber sehr wichtigen Aspekt anzusprechen: Die Sicherheit:

• Anfang diesen Jahres ging die Meldung  „Kühlschrank spammt das Internet zu“ durch die Presse – harmlose Haushaltsgeräte werden digital über das Internet gekapert.
• Es gibt Nachrichten über den Fernseher, der die Gewohnheiten der Nutzer ausspäht und an den Hersteller sendet.
• Im vergangenen Jahre gab es Hinweise auf ein Sicherheitsleck bei Vaillant Heizungsanlagen. Der Hersteller empfahl seinen Kunden, den Stecker zu ziehen, um die Verbindung zum Internet zu kappen. Über ein Sicherheitsleck konnte jeder über das Internet die Heizung steuern, umprogrammieren und Schäden verursachen.

Wie verhindert man, dass „Dinge“ das falsche verschicken und wie verhindert man unberechtigte Zugriffe auf die Daten? Eine Versicherung wäre sicherlich daran interessiert zu sehen, welche Lebensmittel ich zu mir nehme, wie mein Kalorienverbrauch ist, wieviel Sport ich mache und wie mein Körper reagiert. Möchte ich das? Eigentlich nicht. Es gibt aber Menschen, die bereit wären, dies preiszugeben, wenn die Versicherung dafür bezahlt. Wieder ein neues Geschäftsmodell, indem man die Nutzung der vorhin erwähnten Gesundheitsmonitore und die Höhe der Versicherungsprämie verknüpft. Falsch wäre es meiner Ansicht nach, die Datensammlung zu reduzieren, da wir damit ein erhebliches Potenzial verschenken würden. Es muss ein neues Bewusstsein für die Datensicherheit und die Verwendung von Daten wachsen. Dies ist von allen Beteiligten in Politik, Wirtschaft und den Nutzern, also allen Menschen unserer Gesellschaft zu fordern.

Fazit

Die Digitalisierung der Gesellschaft bringt ein riesiges Potenzial für alle Unternehmen mit sich. Die daraus realisierbaren neuen Geschäftsmodelle müssen von den Unternehmen erkannt werden, bevor der Wettbewerb sie erkennt, zum Überholmanöver ansetzt und man selbst zum Verlierer wird. Die Digitalisierung ist keine Bedrohung sondern eine Chance. Wichtig ist für alle Unternehmen das Bewusstsein zu haben, dass die Digitalisierung keine Spielerei ist, und die Erkenntnis zu besitzen, dass ihre Einbettung überlebensnotwendig für die Zukunft ist.

Aufmacherbild: Social Media: Digital Tablets with Portraits von Shutterstock / Urheberrecht: Rawpixel

Geschrieben von
Bertram Geck
Bertram Geck
Bertram Geck ist Geschäftsführer bei gebeConsult. Er ist Experte im Bereich Unternehmensentwicklung und greift auf mehr als zwanzig Jahre Erfahrung in Produktentwicklung, Produktmanagement sowie im Marketing und Vertrieb von IT-Lösungen zurück. Web: www.gebeconsult.com
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