RCP-Anwendungen mit FX RCP Light am Beispiel von JOffice

FX RCP Light

Ramin Assisi
© iStockphoto.com/aleksandarvelasevic

Mit der Einführung von JavaFX bestand erstmalig die Möglichkeit, Java ohne Verwendung weiterer Bibliotheken für die Cliententwicklung auf allen Plattformen einzusetzen. Oracles neues Flaggschiff kommt mit allerlei Hilfsmitteln daher, die bisher oft in anderer Form in RCP-Anwendungen realisiert worden sind, wie beispielsweise das Data-Binding-Konzept. Das Verschmelzen mit der Komponentenarchitektur und den bisherigen Konzepten der Eclipse RCP stößt hierbei auf einige Probleme, die das neue Projekt JOffice auf innovative Art lösen will. Das Ergebnis ist ein leichtgewichtiges Framework, das neben einer ansprechenden Benutzeroberfläche den Vorzug hat, mithilfe von EMF sowie eines eingebauten Tooleditors leicht anpassbar zu sein. Über den Aufbau des neuen Frameworks und seine Anwendung in JOffice.

Vor einigen Jahren entstand die Idee, ein kleines Office-Programm in Java zu schreiben. Hintergrund war der Bedarf vieler Firmen nach einer wenig problematischen Integrierung mit bestehenden Anwendungen und nach einer Abkopplung von den Updatezyklen der großen Office Suites. Ein weiterer Anstoß war die Freigabe des Microsoft-Office-Formats als ECMA-Standard „OOXML“. Aufgrund der reichhaltigen Erfahrungen in der Eclipse-Plattform fiel die Entscheidung für die Implementierung auf der Basis von SWT/Draw2D. Mit dem Auftauchen von JavaFX ergab sich jedoch eine völlig neue Situation. Statt sich mit den Akzeptanzproblemen einer SWT.DLL herumzuärgern, bestand jetzt die Aussicht, das Ganze noch einmal aus einem (Java-)Guss herzustellen.

Den vollständigen Artikel finden Sie im Heft.

Geschrieben von
Ramin Assisi
Ramin Assisi
Ramin Assisi hat an der TU Berlin Informatik studiert und ist selbstständiger Softwareentwickler und IT-Berater. Er ist maßgeblich an der Entwicklung von FX RCP Light sowie JOffice beteiligt. Zurzeit ist er bei der Volkswagen AG als IT-Architekt im Einsatz.
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